Wi&Ze

    • Erlebtes
    • Nee, hier nix Zebra, sondern halt eben Fliegennetz (Augen/Nase) in sehr stabil weiß und Stoff unterhalb Augen bzw zwischen den ohren eher zu leicht und Ohrennetz in schwarz auch eher zu leicht, aber dafür einigermassen passend. und Schopfloch. ist basic von L...nachbarin sucht noch und probiert sich von teuer aus runter bisher noch nicths rechtes gefunden. mfg Kirsten
    • An den Kopf/Ohren (innen und außen), InnenHinterSchenkel und auf die Bauchnaht gibbd es vor der Abfahrt Stich-Frei Schmier-Creme, die hülft einwandfrei gegen alles Gebrummsel, aber so viel Fliegzeugs ist hier auch nicht unterwegs. Und auf meine Arme und Nachts, wenn mich in meinem Heia-Bettchen eine Mücke umkreist, hält Stichfrei die ebenfalls hinweg. Bzzzzzzsssssss
      :)
      Der juckige Zeppo-Mullewapp sieht im Moment gut aus, keine groben Macken im Pelz und Kopf-mässig (innen und außen) ebenfalls O.K..
      --

      Den ganzen Vormittag hats geregnet, 19 mm, und die Wolken hängen immer noch sehr tief. Kein Wind, 15°C, etwas schwül. Ich fange die Flitzeponys ein und schirre an, mal sehn, wie weit wir trockenen Hufes kommen. Ponikels sind gut drauf, wir trappseln durchs Dorf und kantern über den grasigen Waldweg in den Wald hinein. Erstmal Pfützen-platschen, der moorige Boden ist tief, die Ponys schliddern im Schritt über den Matschweg um die Bäume herum. In der Tannen-Schonung ist es finster und pfützige Seen mäandern über den Weg. Schlork-schlork, der Buggy sieht schon wieder aus, wie Sau, glitsch.

      Nach dem Gesumpfe geht es wieder aus dem Matschewald hinaus und auf dem Grasweg geradeaus übers platte Land. Die Ponys traben und ich träume so vor mich hin. Da, noch eine Stoppelkoppel, die nicht um-gegrubbert ist. Ich lasse die Ponys über die krumme Graskante auf die Stoppeln spazieren. Es duftet nach Sommer, Getreide und nassem Land. Im Kanter gehts einmal rund herum um den goldigen Acker., das Stroh raschelt unter den Hufen und Zeppo schnappt sich ein paar Halme für unterwegs, mampfh-mahmpfh.

      Ein Dutzend Rebhühner flattern am Knickrand Körner suchend herum. Ein paar Hüühns fliegen auf, der Rest huscht im Gebüsch davon und auf den Rapsacker. Die Ponys möchten auch ein bisschen flattern, und so gibts einen kurzen Aufgalopp bis zum Koppelrand. Hier gehts über den krummen Rand auf die Landesstraße hinauf. Viel ist nicht los, es ist Samstag Abend. Den nächsten Feldweg geht es gleich wieder übers nasse Grüne weiter. Im Schritt, Trab und Galopp meistern wir die nächsten Kilometer, dann geht es raus aus der Walachei und über die B-Brücke. Viel Verkehr ist nicht auf der Bundestrasse unter uns. Die Ponys ziehen im Schritt über den Teer.

      Ein Hügelchen gehts hinunter, dann eine krumme U-Kurve auf den grasigen Wirtschaftsweg um die Siedlung herum. Schon wieder ein neues Baugebiet, uff-uff. Im Galopp geht es geradeaus. Dann kommt eine Engstelle, Findlinge und Poller rechts und links, der Buggy quetscht sich durch. Die Häuser ziehen links an uns vorbei, es wird gewunken, ein paar Kinder johlen und hängen aus den Fenstern, dann noch mehr ge-winke. ich wink zurück und halte die Ponys einhändig in der Spur, sie kennen ja den Weg. Dann kommt die Umgehungsstraße, auch die ist zu dieser Uhrzeit wenig befahren und ich muss auch nicht da drauf. Rechts ist ein breiter Wiesenrand, auf dem die Ponys wunderbar entlang kantern können.

      Fußgängerampel, ein paar Radler kommen grad bei Grün herüber und ich schließe mich ihnen an. Es geht am verlassenen Spielplatz entlang. Gelb leuchten die Jakobs Kräuter auf den Rand Brachen. Ein paar Wassertropfen platschen auf meine Nase, aber der Wind steht gut und die dunkle Wolke driftet ab. Ein Auto hält neben mir an, die Scheibe geht runter und ich werde voll geplappert. Jaaaa, seh ich auch so: Einfach super. Daumen hoch und weiter geht es über den Landweg. Die Piste verengt sich und wird zur Nebenstraße. Die Ponys galöppeln noch ein wenig, wir kurven um den alten Schweinestall herum und dann gehts ins Dorf. Nix los. Gähnende Leere, alle sitzen vor der Glotze und gucken Sportschau. Zeppo macht den Kasperle und wiehert zu den Mini-Ponys hinüber, dann kommt noch eine bisschen mehr befahrene Straße (2 Autos) und wir sind nach einer guten Stunde wieder daheim.

      Ponys sind grade mal warm geworden. Wilma ist über den Hinter-Haxn ein bisschen dunkel-schweißig. Unterm Plaste Selett zeichnet sich ein schwacher Schwitzrand ab. Die Ponys werden abgewaschen, Elektrolyte und dann ab, auf die Koppel.

      Prost Kaffee ^^
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      besten Gruß :-]

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    • 22°C, sonnig- Buggy mit der Netten tauschen.

      Ich muss mal Kutschen-Tausch machen. also, mit dem Buggy und der 2er-Deichsel mit nur einer Wilma davor, kutschieren. Das fühlt sich seeehr skurril an. Wilma hab ich rechts eingespannt. Man kommt sich so nackig vor, auf dem Bock. Der Buggy eiert etwas ungenau in der Spur, wenn nur ein Pony an der Deichsel läuft. Wilma stört es nicht, sie läuft wie geschmiert. Es sind ca. 5km. Dann Kutschen-Wechsel:
      Buggy vs Nette.

      Wilma aus der Deichsel nehmen und anbinden. Den Bug lasse ich draußen stehen; Die Nette steht schon bereit. Das schöne am Sieltec iss ja, man kann einen fliegenden Wechsel machen, also, vom Zwei-Spänner auf den Einspänner, ohne das Geplünn wechseln zu müssen = super.
      Für die Nette muss ich die Stränge noch ein bisschen verlängern und das HG muss an die Schere, dann gibbds noch einen Hustenbonbon, ich hab noch einen alten klebrigen HuBo beim Materialwechsel in der Buggy-Bocktasche gefunden, glitsch, Wilma mag HuBons und schon ist Wilma vor der Netten startklar. Irgendwie wird es grade voll schwül und die Bremsen starten einen Angriff.

      In der Schere dann - läuft Wilma natürlich wesentlich besser und freier, tripp-trapp. Und ich kann mich auf dem Autositz so richtig schön reinkuscheln und zurücklehnen. Wir kullern noch ein bisschen ums Moor. Nach 2 Stunden bin ich wieder auf der Weide und Zeppo freut sich auch ein bisschen, hühühüüü. Ausschirren, die Ponys zum äsen in den Garten lassen, Sachen und Nette verstauen, ein bisschen Sensen und es wird dunkel und fängt an zu rumpeln.

      Also, geschmeidig die Ponys wieder auf die Koppel lotsen und Feierabend. Dann kommt ein Regenguss, der sich gewaschen hat (- und das Autochen), uff-uff, Scheibenwischer rotieren auf Überflieger Geschwindigkeit und man sieht trotzdem nixxs.
      Zu Hause dann, ist der Buggy auch pladdernass geworden, aber der is Wasserdicht. Ich kuller den Buggy in die Scheune, das Wandthermometer ist auf 15°C runter, und dann ist es auch schon wieder trocken, der Regen ist weg und ich kann Mirabellen pflücken.

      Prost Kaffee
      besten Gruß :-]
    • Endlich Stoppeln-hoppeln.
      Wetterchen war dumpf, aber trocken, es sind so 21°C und der Wind geht fix.
      Über mir hängen die Wolken, ich also fix aufgeschirrt, mal sehen, wie weit ich komme.

      Heute mal keine Fliegendeckchen,
      der Wind hat sie vertrieben,
      die pösen-pösen Fliiegen.
      Zeppo hat wieder Flummy gefrühstückt. Nach 5km boingt er wieder los und diesmal quer, tja: Hatter Arschkarte.
      Er kommt mit dem rechten Hinterbein über die Deichsel und hängt ein bisschen. Nun geht das kleine Gebocke los, ich halte erst Mal an, Wilma steht und der Kleine kriegt sich auch wieder ein und schafft es dann, gesittet seinen ausgearteten Flunken wieder auf die richtige Seite zu heben. Braves Zwockel.

      Den Rest der Fahrt ist er dann grotten brav und hüpft nicht mehr quer. Wilma ist wie immer, erstaunt, watt Knödelchen wieder für n ScheiB vor hat und wartet, bis er sich wieder ein-rangiert hat, feine Wilma.

      Denn da sind ja noch die Stoppel-Koppeln, so schön goldig nass. im Schlung stehen noch die Rundballen die ham se noch nicht raus geholt, zu tief. Auf den trockeneren Feld-Rändern ist alles schon weggeräumt. Und dann gibds Gummi, das Hügelchen steigt stetig leicht an und die Ponys preschen so lustig dahin. Dann noch brav im Trab eine Riesenrunde um den Stoppel-Pudding.

      Und das beste ist, die Sonne kommt auch noch raus, hei-ho. Tripp-trapp.


      Apfelspeise.


      Prost Käffchen
      besten Gruß :-]
    • Gestern war es wieder schööön, hatte endlich mal die Muße und bin den halben ganzen Nachmittag rum gekullert, Wilma läuft wieder links, was sie ja gar nicht mag, sie ist ne Randfichte und pendelt immer weg, an den Rand, also, sind wir rauf, auf die Stoppelkoppeln um gemütlich eine viertel Std. Spur-Fahren zu üben.
      Mit der Pietsch muss ich sie leicht links am Popo kitzeln, dann kommt sie ungefähr grade vor den Buggy. Immer dieses Abdeichseln, nervt. Wilma mag sich immer noch nicht wirklich exponieren, aber es läuft nun besser.
      Davon mal abgesehen, ist Wilma natürlich die Beste.

      Wir sind die große Runde gekullert, durchs Dorf, durch den Tunnel und dann bis nach Torsballig, aber nicht dort durch, weil rund herum noch so schöne Stoppelkoppeln sind. So brauche ich nicht durchs Örtchen kullern.
      Die Abdeichselei wird dann mit der Zeit besser, nach 5 Kilometern, ungefähr. Nach 10 km kommen alle beide Ponys so langsam ins schwitzen, Zeppo kriegt Schaum am Sack und die Ponys flutschen wie geölt übers platte Land.

      Dann kommt uns noch ein Mähdrescher entgegen, wir kullern grade auf dem Radweg in die falsche Richtung ein Stück an der B entlang. Zeppl läuft rechts auf der Mähdrescher Seite und hüpft erst mal Wilma auf den Arm, vom Fahrwind.
      Dann gehts weiter, hinten raus und ewige kleine Fitzelstraßen in der Sonne mit ein bisschen Rand-Stoppelkoppeln entlang. Die nehm ich natürlich immer mal mit, wenn sie auf meinem Weg liegen.
      Die Ponys trabbseln und mögen immer noch laufen.
      An der Gänseweide bekommt Zeppo Stilaugen, vom Gänse-geschnatter. Durchs nächste Dorf haben wir Zaungäste, ein einsames Pony wiehert und Zeppo singt auch gleich mit, hüühüüü. Es geht an der Touri-B-Straße entlang, durch den Ort. Hier ist 50km/h, die LKWs & Pkws überholen uns geschwind, alles Tutti und Fluffig.

      Dann gehts wieder nach links, zur Hühnermästerei. Ein Ausländer kommt uns entgegen, Nummern-Schild HKS (oder*so) und schiet sikk fast inne Büx. Der kullert fast in den Brennnessel-Graben, so viel Platz macht der uns, dabei haben wir doch nur eine 1m Spur. **wink**
      Weiter gehts, in den Matschewald. Ponys wollen schon wieder galöppeln, und wir hoppeln zwischen den Bäumen hindurch. Irgendwo muss ich rechts abbiegen, in die Krad-Sumpf-Spur. Hier wird gerne mit Enduro gefahren, heut ist aber keine Maschine zu sehen. Der Trampelpfad sieht ganz plüschig aus, ich weiß aber, das er tief ist und nehm die Leinen kürzer und *schlork* schon sind die Hufe im Matsch versunken. Fast das halbe Röhrbein hoch. Zeppl strampelt auf Zehen-Hüfchen und *Iiehgitt* weiter, Wilma stapft hindurch, wie durch Nutella.
      Alls Puschen sind noch dran. Der nächste Murkelpfad ist auch nicht viel besser, aber die Matsche ist nicht mehr ganz so tief. Dann noch ein bisschen über Nebenwege und durchs Dorf. Wir haben ca. 20 km und 2 Std. auf der Uhr (~ geschätzt, Stoppelkoppeln kann man schlecht schätzen)
      Ponys sind gut durchgeschwitzt und werden abgeschwemmt. Genau wie die Sieltec-Plaste. Ein Hufschuh-Gummiband ist abgerissen, das alte Klett darunter hat aber noch gut gehalten.

      Prost Kaffee
      besten Gruß :-]
    • Gestern war ich sogar wieder Kutsch-kullern, töröööh, nach einer Piesel-Woche wieder mal - voll gemütlich.
      Die Ponys haben einen Kater und sind müde, vom Pustefix und 3 Tage Dauerregen - und die Strecke von einer Stunde zieht sich heute 2 Stunden dahin. Die Sonne scheint ein bisschen, es ist kalt, 11°C, ich hab 2 Pullis, 2 Westen und die kleine Bockdecke dabei, aber die 2ten Socken hab ich vergessen und da meine Schuhe diesen Sommer ja eher immer nass sind, hab ich kalte Füüß´´.

      Soweit also alles fein und die Reiher kreischen dazu. 4 Graureiher stehen über den abgesoffenen Kuhwiesen. Unten, in der Ebene, sind alle Bohnen auf dem Halm verrottet, Mist am Halm, und schwarz-schimmelig. Der Mais säuft auch langsam ab und wird gelb, das Korn liegt platt und is schon teilweise aus-gedroschen. Das is ne Miese Ernte, bei dem Wasserstand, nach dem ganzen abgesoffenen Sommer, kommt grad keiner auf die Koppeln rauf, ohne sich fest zu fahren. Geschweige denn, das der Feuchtigkeits-Gehalt irgend was taugen würde.

      Am Wald plätschert das Wasser freiweg in Rinnsalen und Bächen heraus und auf die Felder dahin und mäandert dann in erdigen Bahnen bis zum vollgelaufenen Schlung oder in die Auen und Kanäle. Zwei Bagger wühlen sich durch den Morast, um die Kanäle frei zu halten.
      Und kaum bin ich nach 2 Stunden halbwegs trocken wieder zurück, da plätschert der Regen schon wieder los.

      Ich schirre die Ponys aus und lasse sie laufen, aber sie bleiben bei mir und drucksen rum. --> Äääh, nun mach mal hinne... Hunger ham sie keinen, nicht mal auf die abgefallenen Gourmet-Eschen-Blätter, die ja für Ponys eine wirkliche Delikatesse sind. Ich verstaue den Kram und hole dann endlich den Eimer mit wässrigen Birnen und Äpfeln und das Birnen Geschlürfe geht los. Lecker. Yammi-yammi.

      Prost Kaffee
      besten Gruß :-]
    • Mit Wilma und Zeppl hatte ich ne feine Runde um den See, einwandfrei. Die Ponys trappseln astrein. Hinter dem zweiten Örtchen lauern ein paar Rindviecher am Wegesrand schlummernd in der Sonne. Oh, da bekommt der kleine Mullewapp Stielaugen. Im Schritt lass ich die Ponys an der Rinderweide vorbei marschieren. Dann eine schöne Wendung unter der Lindenallee und gemütlich noch einmal dran vorbei. Zeppo schaut gespannt den buckelnden Rindviechern zu, Wilma chillt, die is ja Kummer gewohnt. Dann wieder eine Wendung, diesmal ohne Lindenallee, dafür mit parkendem Polizeiauto. Die Rinder haben inzwischen Spaß und buckeln, Zeppo steigt begeistert mit, lässt sich dann wunderbar einfädeln und nach der letzten Drehung geht es weiter.

      An abgemähten Feldern entlang, in der fast Sonne. Am Moorloch kommt uns ein Tieflader quer, der parkt mitten auffm Weg. Wilma und Zeppo müssen warten. Dann wird der Moor-Bagger auf den Tieflader rangiert und mit der Baggerschaufel klappt der Baggerfahrer dann noch die Bagger-Rampen nach oben. 1 + 2 -*quietsch-Klongh*

      W&Z schaun sich das ganze Gerumpel entspannt an, jeweils ein Huf entlastet. Dann gehts aber immer noch nicht weiter, weil die Trulla vom versperrten Weg ihren PKW vor dem Tieflader geparkt hat. Iss halt eng hier und sie will ja auch nur kurz jemanden besuchen. Aber dann kommt sich doch angetrabt und nach einer halben Stunde entspanntem rum*hicks*stehen der braven Ponys und anderen Leuten bei der Arbeit zugucken (- mag ich!), geht es dann weiter.

      Wir verfolgen noch ein bisschen den Tiefkader im Trab, aber der hat uns schnell abgehängt und man kann ja auch noch rechts aufs Stoppelfeld kullern. Fünf Stunden bin ich mit den Ponys in der fast-Sonne unterwegs. 14°C und kein Wind, es wird langsam Zeit für die Winterhandschuhe.

      Das kullern ohne Blendklappen gefällt mir einglich immer besser, also, ich glaub, die können weg bleiben, erst mal, bis ich es mir wieder anders Überlege...

      Zum Ende sind wir dann noch durch den völlig versumpften Matschewald. Wilma zieht sich in einem Modderloch einen Hufschuh ab, der am Beinchen bammeln bleibt. Mit spitzen Fingern krieg ich das klumpige Modder-Schühchen herunter, **üÜäxuhsz** dann gehts weiter - es ist nur noch 1km bis zur Koppel.

      Prost Kaffee
      besten Gruß :-]
    • Da komm ich doch um die Kurve galöppelt, und es liegt ein Baum quer über den Weg. Mit Bremsspuren, ein Radler scheint hier auch schon in die Eisen gegangen zu sein. Hallo? Kann datt mal jemand wegräumen? Keine/r hört mich.
      Obendrüber - geht nicht, unten drunter durch - auch nicht.

      Mmm, kriege ich datt Bäumchen weg-gerückt? Tau hab ich dabei. Also, Kräfte-mäßig würde es klappen, aber der umgeknickte Stamm ist noch zu fest, ich hab keine Säge dabei, den krieg ich nicht ab. Auf der anderen Seite ist die Baumkrone im Dickicht verkantet und hakt fest. Die krieg ich nicht raus gezogen.

      Also, zurück. Ich versuch es, mit zurück setzen, aber das klappt nicht, weil: Nie geübt. Also absteigen und den Buggy zurück ziehen, es geht etwas Berg hoch, der Weg ist nasses Gras.
      Zuuurüüück. - - > Die Ponys drehen mir ihre Köpfchen zu und kullern mit den Augen.
      is die plemmi? Watt will die? Uns rumschubbsen?
      Ja, ich weiß... hätte man mal üben können... also, die Ponys an den appen Baum binden, den Buggy los machen. Dann den Buggy 100m zurück schieben, mit dem Heck in so ein Sumpfloch hinein.

      Viel Platz ist hier nicht. Rechts und links des Weges ist Sumpf, da will man nicht hin. Zum zurück-stoppen reicht es aber. Nun noch die Ponys holen und an eine krumme Wichel anbinden. Buggy wieder fest und es kann weiter gehen.

      Hei - Ho. :)
      P.S.: Merken, fürs McGyver-Täschchen: Säge.­­
      besten Gruß :-]
    • Morgäähn, alle ausgeschlafen?

      Am Nachmittag wird es doch noch trocken und der Donner verzieht sich, so kann ich die beiden Lütten noch mal vor den Buggy spannen. Ponys sind müde und gerädert, es hatte den ganzen Morgen und Vormittag gedonnert und nun hätten sie dann gerne einen schönen Nachmittags-Schlummer zur Erholung machen wollen... so sind wir dann ins Bundes-Moor geschlumpft. Eine gemütliche Runde, mit Bockdecke, es ist frisch, bei 11°C.
      Gleich am ersten Garten im nächsten Örtchen verhaftet uns Erika. Ich werde dicht getextet. Wenn man erstmal bei ihr stehen bleibt, dann sabbelt die einen voll, von oben bis unten. So ... hatten die P´s aber keine Probleme damit, ich auch nicht. Ponys standen dösend mitten auf der Straße, der Mörser vom Nachbarn tuckert vorbei und der Radlader, es stört die P´s nicht weiter beim Dreibein stehen. Erika auch nicht, sie hat viel zu erzählen. Nach ner halben Stunde geht es dann weiter... hab die Hälfte schon wieder vergessen... es geht endlich ins Moorloch hinein. Pfützen und Sandweg, Pferde hinterm Zaun und Rebhühner davor.
      Nach einem Kilometer liegt ne Birke quer über den Weg. Da es mit dem Rückwärts bei uns immer noch nichts is, muss ich dann mal wieder die Ponys ausspannen und den Buggy zurück setzen und in so nem Loch wenden. An der Hand kann Wilma wunderbar zurück treten, aber vorm Buggy weigert sie sich eisern. Da steht sie, wie einbetoniert.
      >NEIN hier sind überall Modderlöcher - spinnst du? Ich geh nicht zurück... <<
      Zeppo würde schon, aber wenn Wilma Betonstatue spielt, hat er keine Chance. So drehen wir dann schön um und kullern weiter über die Moorwege zurück. Am aufgelassenen Schweinestall war ich auch schon laaange nicht mehr, gemütlich kullern wir einmal herum. Zeppos Pfützen-Aversion wird besser, er setzt schon mal ein Hüfchen ins Nass. Ich denke mal, nächstes Jahr kann er das auch ohne zaudern.
      Dann, ein paar Kilometer weiter über die Nebenstraßen, kommt noch eine Radlerin mit Colli und überholt uns, hei di ho, da müssen die P´s gleich mal mit lang laufen, das zieht so schön. Die Radlerin wird dann unsicher und hält an. P´s halten auch an. So stehen wir dann und quatschten. Wir kullern noch ein bisschen nebeneinander dahin. An der nächsten Kreuzung hat sie uns verlassen. Für den Rückweg geht es dann auf die Sandpiste, die dieses Jahr noch nicht ein Mal staubig war. Also, theoretisch. Nach zwei Stunden gemütlichem rumkullerns, sind wir wieder an der Koppel.
      Prost Kaffee :D
      besten Gruß :-]
    • Nach 2 Tagen plitsch-platsch-Pause kann ich endlich mal wieder anspannen. Die Sonne scheint, 12°C, kein Wind und die Ponys sind lustig drauf. Aber so was von... als ich den Buggy aus dem Schuppen kullere, preschen die Kleinen schon -hei-di-ho- die Koppel rauf und runter mit Hackengas. Ich betrete den Stall und Wilma holt sich gleich schnaubend ihr Halfter ab. Zeppo ziert sich, wie immer, ein bisschen.

      Putzen, Puschen an, auf gehts. Ich zieh die Ponys auf den Mistgang und vor den Buggy. Kaum sitzt alles, Strippen sind sortiert, Schal und Bockdecke liegen bereit, Schweigeminute, es kann los gehen, startet Zeppo auch schon durch. Er hat ordentlich Tinte auffm Füller und prescht, 2 links, 2 rechts, 4 hoch, einen fallenlassen, lustig die Dorfstraße entlang. Juchu hier bin ich!!! Wilma hat keine Mühe, ihn im Zaum und in der Spur zu halten, und ich auch nicht. Er hüpft halt. Boing-boing, tja, die Jugend.

      Ich will bei Nachbars auf die Waage, denn des Ei des Zeppo soll ja bald ab und da würde ich gerne wissen, was der Mullewapp jetzt so wiegt. Nun ja, soweit die Theorie. Praktisch steht er auf der LKW-Waage von Nachbars nicht still und zieht dann den Buggy mit drauf, so wird das nix, heute kein Mikado, also weiter. Die Waage steht ja morgen auch noch da. Ich muss bloß aufpassen, das ich noch vor dem Maisen drauf komme. Oder nachher.

      Wilma spaziert manierlich, Zeppo hüpfelt. Ist das Leben schön. Die nächsten sieben Kilometer muss ich ein bisschen Traben lassen, da muss noch Luft raus, und Spaß macht es ja auch noch, hei-ho. Dann versuche ich den Jog. Einen Kilometer im Jog klappt wunderbar. Nun weiter im Schritt. Abschnauben. Kopf runter. Bei den Holsteiners kommt der schwatte Kopp dann wieder pronto hoch. Zeppo schmeißt ordentlich die Hüfchen und rollt sich rund. Hüühüü, wiehert er den Pferdchen zu und die scheinen auch ganz angetan. Blinzel-blinzel.

      Dann gehts über eine Stoppelkoppel, erst mal gemächlich. Die Koppel ist pitschnass, gestern sind 17mm Regen runtergekommen. Es hat diesen *hüstl* Sommer noch nicht ein Mal gestaubt. Der Lehmboden saugt an den Hufen und nach ein bisschen Trab und gemütlichem Galopp am Ende der Koppel, ist Wilma einen ScootBoot verlustig gegangen. Egal, ich komm ja gleich wieder. Erst mal muss ich ins nächste Örtchen, zur Bank. Nach ein paar Kilometern, Stoppelkoppeln und sonstigem, sind wir dann auch vor Ort. Ponys an die Laterne anbinden und hinein in den Schuppen. Kontoauszüge, Überweisungen, etc. Fix bin ich fertig und nach~ 5 Minuten wieder draußen.

      Die P´s stehen an der Laterne in der Sonne und beschauen die Tankstelle. Viel ist aber nicht los. Ponys wieder losbinden, Strick verstauen und ab, nach Hause. Die Ponys laufen einwandfrei und ich kann die Sonne genießen. Der Park macht bald zu und eine Kolonne PKW`s nach der anderen kommt uns entgegen getuckert. Dann biegen wir ab. Unter der Bockdecke ist es gemütlich warm. Ein paar Rebhühner stöbern am Knick lang und hinter dem Park hühnert ein halbes Pfund Pfaue quer.

      Wir mäandern über die Nebenwege und ich finde den HufBoot nicht wieder, war ja klar, der ist bestimmt im Lehm-Modder der Stoppelkoppel versunken und kommt erst beim Pflügen wieder raus. Bei Tinkers ist was los, ich mach Plauder Pause. Zeppo wiehert fleißig zu den Schwarzbunten und ich plausche noch ein bisschen. Dann ist die Pause vorbei und wir marschieren weiter, Heimwärts.

      Prost Kakao
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      besten Gruß :-]
    • Es ist schon ein klitze-bisschen abgetrocknet, gestern bin ich mit den Flitzeponys über die versunkenen Äcker gekullert, glitsch, glitsch. Der Pustefix ist garstig, aber ich bin ja eingemummelt. 13°C.

      Der große Koppelsee, wo die Ponys noch vor ein paar Tagen Knietief durch-gesumpft sind, ist fast weg getrocknet. Dafür gibt es voll fiese Morast-Stellen auf den Korn-Stoppel-Äckern. Also, du denkst nix böses - und auf einmal fängt Zeppo an, wie ein Frosch zu hüpfen, weil ihm der Schmodder spontan grad bis zu den Haxen quillt.
      Obwohl die Stoppeln ganz harmlos und unverdächtig aussehen, gibd es zwischen drin und auf freier Fläche, so fiese Matsche-Fallen.
      Wilma hüpft nicht, wie ein Frosch.
      Die ist eine Dame. Und außerdem kennt sie das Geläuf ja schon ein paar Jahre länger, sie hat sich arrangiert, und stapft somit manierlich und kraftvoll vorwärts, durch den Wackelpudding.
      Zeppo hat noch eine leichte Feuchtigkeits-Allergie, aber nächstes Jahr steht der da auch schon besser drüber.

      Dann warn wir noch am Rodelberg, also dort, wo ich als Kind immer gerodelt bin, als es noch Schnee gab. Der höchste Hügel am Dorf und nett mit Korn-Stoppeln drauf. Da mussten die Ponys fleißig schnaufen, einmal hinauf, ohne um-zu-glitschen. Danach kam noch eine Vulkan-Krater-Landschaft, schwarzer Modder mit tiefen Treckerspuren und Zeppo war gar nicht begeistert, ist aber tapfer und fast im Schritt durch gewurstet.

      Wir üben grad Schritt und Joggen, also, langsam traben und es klappt auch schon recht angenehm, je nach Tagesform, Glitschigkeit und Windstärke.
      Hoppi-galoppi über die Stoppelkoppeln wird grad eh nix, dafür ist es zu glitschig und rutschig.

      Grüßeleé
      P.S.: Den Hufpuschen hab ich wieder gefunden, letzte Woche, der Dauerregen hatte ihn frei gespült.

      P.S.S.: Wilma kennt es rumgesumpfe ja schon etwas länger - wie Zeppo - youtube.com/watch?v=9qRkLVmkKZs
      besten Gruß :-]
    • Maisdünen und eine nasse Wiese.

      Die Sonne - die Sonne, oh, nun aber fix raus, und anspannen. Brrbrr, der Wind ist kalt, 13°C, ich brauch meine Ohren-Klappen Mütze und die Winterhandschuhe. Wie kann man nur als schwarzes Pony so dreckig sein? Der Mullewapp ist frisch paniert. Ich knuddel ihm den Modder von der Backe und Wilma wird natürlich auch geputzt, mindestens genau so lange. Eine Dame macht sich allerdings nicht mutzig.

      Dann kullern wir auf die Dorfstraße. Am Postkasten lasse ich die Ponys auf einem kleinen grünen Dreieck einparken und eine Maislaster donnert an uns vorbei. Dann nehmen wir die Verfolgung auf, hei-hooo, das duftet. Ponys verfolgen gerne Maislaster. Aber nach ein paar hundert Metern ist der weg und ich bieg in den nächsten Mais-Stoppel-Acker. Der ist tief und schwarz. Der Sumpf saugt an den Ponyhufen und zwischen den Treckerspuren schaukelt der Buggy hin und her, wie auf hoher See. Durch den welligsten Voracker sind wir durch.

      Zeppo hat noch nicht ganz geschnallt, was man tun muss, um von den picksenden Maisstoppeln nicht an den Beinchen gepiekst zu werden. Wilma weiß das und marschiert sauber in der Spur. Nichts ist, mit Hoppi-Galoppi, dafür ist der Acker zu krumm und Dreck schmeckt auch wirklich nicht besonders lecker. Die Ponys marschieren entspannt zum Wald hinunter, hier wird es schattig und tief.

      Ich lotse sie zu einer kleinen Waldlichtung rüber, grünes Gras steht auf einer sumpfigen Wiese kniehoch. Und dann ist Wilma auf einmal bis zum Bauch im Wasser versunken und kriegt doch einen kleinen Schrecken. Naja, man kann das Wasser auch nicht sehen, es ist alles grün. Das es hier doch so tief ist, hätte ich nun auch nicht gedacht. Pööse Waldlichtung.

      Es geht raus aus dem nassen Grünen auf den Waldweg hinauf. Der Wald ist genau so versumpft, wie der Mais Acker. Im Schrab gehts durch die Soße. Glitsch-glitsch. Hinten raus, auf dem Sandweg ham wir dann wieder freie Bahn mit Marzipan und Traben und Galöppeln. Dann gehts auf den Radweg hinaus und einmal um den Pudding.

      Der Pustefix haut mir fast die Mütze vom Schädel, dann kehrt Marsch und ich hab den Wind im Rücken. Sehr schön. Wir kantern über den Radweg. bis zur Landesstrasse. Hier ist etwas mehr Verkehr. Ein Maislaster überholt uns und ganz besonders fasziniert sind die lütten Ponys von den Mais-Dünen, die der Wind an den Straßenrand getragen hat. Eine Welle nach der anderen bäumt aich auf.

      Als Zeppo dann festgestellt hat, woraus die Dünen sind, möchte er gleich reinstapfen, wie Dagobert ins Dollarbad. Nein, nein, nein, nein, das geht nicht los, wir biegen von der windgepusteten Landstraße ab, ins Moor und gondeln noch ein paar Kilometerchens. Bis zum nächsten Maisacker. Dann noch der alter Korn-Stoppel-Acker. Der ist fast fest und fluffig und die Ponys galoppieren einmal rund herum. Juchhuu. Nun noch ein bisschen nach Hause kantern und schon sind 2 Stunden rum.

      Prost Kaffee
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      besten Gruß :-]