Wi&Ze

    • Erlebtes
    • Nee, hier nix Zebra, sondern halt eben Fliegennetz (Augen/Nase) in sehr stabil weiß und Stoff unterhalb Augen bzw zwischen den ohren eher zu leicht und Ohrennetz in schwarz auch eher zu leicht, aber dafür einigermassen passend. und Schopfloch. ist basic von L...nachbarin sucht noch und probiert sich von teuer aus runter bisher noch nicths rechtes gefunden. mfg Kirsten
    • An den Kopf/Ohren (innen und außen), InnenHinterSchenkel und auf die Bauchnaht gibbd es vor der Abfahrt Stich-Frei Schmier-Creme, die hülft einwandfrei gegen alles Gebrummsel, aber so viel Fliegzeugs ist hier auch nicht unterwegs. Und auf meine Arme und Nachts, wenn mich in meinem Heia-Bettchen eine Mücke umkreist, hält Stichfrei die ebenfalls hinweg. Bzzzzzzsssssss
      :)
      Der juckige Zeppo-Mullewapp sieht im Moment gut aus, keine groben Macken im Pelz und Kopf-mässig (innen und außen) ebenfalls O.K..
      --

      Den ganzen Vormittag hats geregnet, 19 mm, und die Wolken hängen immer noch sehr tief. Kein Wind, 15°C, etwas schwül. Ich fange die Flitzeponys ein und schirre an, mal sehn, wie weit wir trockenen Hufes kommen. Ponikels sind gut drauf, wir trappseln durchs Dorf und kantern über den grasigen Waldweg in den Wald hinein. Erstmal Pfützen-platschen, der moorige Boden ist tief, die Ponys schliddern im Schritt über den Matschweg um die Bäume herum. In der Tannen-Schonung ist es finster und pfützige Seen mäandern über den Weg. Schlork-schlork, der Buggy sieht schon wieder aus, wie Sau, glitsch.

      Nach dem Gesumpfe geht es wieder aus dem Matschewald hinaus und auf dem Grasweg geradeaus übers platte Land. Die Ponys traben und ich träume so vor mich hin. Da, noch eine Stoppelkoppel, die nicht um-gegrubbert ist. Ich lasse die Ponys über die krumme Graskante auf die Stoppeln spazieren. Es duftet nach Sommer, Getreide und nassem Land. Im Kanter gehts einmal rund herum um den goldigen Acker., das Stroh raschelt unter den Hufen und Zeppo schnappt sich ein paar Halme für unterwegs, mampfh-mahmpfh.

      Ein Dutzend Rebhühner flattern am Knickrand Körner suchend herum. Ein paar Hüühns fliegen auf, der Rest huscht im Gebüsch davon und auf den Rapsacker. Die Ponys möchten auch ein bisschen flattern, und so gibts einen kurzen Aufgalopp bis zum Koppelrand. Hier gehts über den krummen Rand auf die Landesstraße hinauf. Viel ist nicht los, es ist Samstag Abend. Den nächsten Feldweg geht es gleich wieder übers nasse Grüne weiter. Im Schritt, Trab und Galopp meistern wir die nächsten Kilometer, dann geht es raus aus der Walachei und über die B-Brücke. Viel Verkehr ist nicht auf der Bundestrasse unter uns. Die Ponys ziehen im Schritt über den Teer.

      Ein Hügelchen gehts hinunter, dann eine krumme U-Kurve auf den grasigen Wirtschaftsweg um die Siedlung herum. Schon wieder ein neues Baugebiet, uff-uff. Im Galopp geht es geradeaus. Dann kommt eine Engstelle, Findlinge und Poller rechts und links, der Buggy quetscht sich durch. Die Häuser ziehen links an uns vorbei, es wird gewunken, ein paar Kinder johlen und hängen aus den Fenstern, dann noch mehr ge-winke. ich wink zurück und halte die Ponys einhändig in der Spur, sie kennen ja den Weg. Dann kommt die Umgehungsstraße, auch die ist zu dieser Uhrzeit wenig befahren und ich muss auch nicht da drauf. Rechts ist ein breiter Wiesenrand, auf dem die Ponys wunderbar entlang kantern können.

      Fußgängerampel, ein paar Radler kommen grad bei Grün herüber und ich schließe mich ihnen an. Es geht am verlassenen Spielplatz entlang. Gelb leuchten die Jakobs Kräuter auf den Rand Brachen. Ein paar Wassertropfen platschen auf meine Nase, aber der Wind steht gut und die dunkle Wolke driftet ab. Ein Auto hält neben mir an, die Scheibe geht runter und ich werde voll geplappert. Jaaaa, seh ich auch so: Einfach super. Daumen hoch und weiter geht es über den Landweg. Die Piste verengt sich und wird zur Nebenstraße. Die Ponys galöppeln noch ein wenig, wir kurven um den alten Schweinestall herum und dann gehts ins Dorf. Nix los. Gähnende Leere, alle sitzen vor der Glotze und gucken Sportschau. Zeppo macht den Kasperle und wiehert zu den Mini-Ponys hinüber, dann kommt noch eine bisschen mehr befahrene Straße (2 Autos) und wir sind nach einer guten Stunde wieder daheim.

      Ponys sind grade mal warm geworden. Wilma ist über den Hinter-Haxn ein bisschen dunkel-schweißig. Unterm Plaste Selett zeichnet sich ein schwacher Schwitzrand ab. Die Ponys werden abgewaschen, Elektrolyte und dann ab, auf die Koppel.

      Prost Kaffee ^^
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      besten Gruß :-]

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    • 22°C, sonnig- Buggy mit der Netten tauschen.

      Ich muss mal Kutschen-Tausch machen. also, mit dem Buggy und der 2er-Deichsel mit nur einer Wilma davor, kutschieren. Das fühlt sich seeehr skurril an. Wilma hab ich rechts eingespannt. Man kommt sich so nackig vor, auf dem Bock. Der Buggy eiert etwas ungenau in der Spur, wenn nur ein Pony an der Deichsel läuft. Wilma stört es nicht, sie läuft wie geschmiert. Es sind ca. 5km. Dann Kutschen-Wechsel:
      Buggy vs Nette.

      Wilma aus der Deichsel nehmen und anbinden. Den Bug lasse ich draußen stehen; Die Nette steht schon bereit. Das schöne am Sieltec iss ja, man kann einen fliegenden Wechsel machen, also, vom Zwei-Spänner auf den Einspänner, ohne das Geplünn wechseln zu müssen = super.
      Für die Nette muss ich die Stränge noch ein bisschen verlängern und das HG muss an die Schere, dann gibbds noch einen Hustenbonbon, ich hab noch einen alten klebrigen HuBo beim Materialwechsel in der Buggy-Bocktasche gefunden, glitsch, Wilma mag HuBons und schon ist Wilma vor der Netten startklar. Irgendwie wird es grade voll schwül und die Bremsen starten einen Angriff.

      In der Schere dann - läuft Wilma natürlich wesentlich besser und freier, tripp-trapp. Und ich kann mich auf dem Autositz so richtig schön reinkuscheln und zurücklehnen. Wir kullern noch ein bisschen ums Moor. Nach 2 Stunden bin ich wieder auf der Weide und Zeppo freut sich auch ein bisschen, hühühüüü. Ausschirren, die Ponys zum äsen in den Garten lassen, Sachen und Nette verstauen, ein bisschen Sensen und es wird dunkel und fängt an zu rumpeln.

      Also, geschmeidig die Ponys wieder auf die Koppel lotsen und Feierabend. Dann kommt ein Regenguss, der sich gewaschen hat (- und das Autochen), uff-uff, Scheibenwischer rotieren auf Überflieger Geschwindigkeit und man sieht trotzdem nixxs.
      Zu Hause dann, ist der Buggy auch pladdernass geworden, aber der is Wasserdicht. Ich kuller den Buggy in die Scheune, das Wandthermometer ist auf 15°C runter, und dann ist es auch schon wieder trocken, der Regen ist weg und ich kann Mirabellen pflücken.

      Prost Kaffee
      besten Gruß :-]
    • Neu

      Endlich Stoppeln-hoppeln.
      Wetterchen war dumpf, aber trocken, es sind so 21°C und der Wind geht fix.
      Über mir hängen die Wolken, ich also fix aufgeschirrt, mal sehen, wie weit ich komme.

      Heute mal keine Fliegendeckchen,
      der Wind hat sie vertrieben,
      die pösen-pösen Fliiegen.
      Zeppo hat wieder Flummy gefrühstückt. Nach 5km boingt er wieder los und diesmal quer, tja: Hatter Arschkarte.
      Er kommt mit dem rechten Hinterbein über die Deichsel und hängt ein bisschen. Nun geht das kleine Gebocke los, ich halte erst Mal an, Wilma steht und der Kleine kriegt sich auch wieder ein und schafft es dann, gesittet seinen ausgearteten Flunken wieder auf die richtige Seite zu heben. Braves Zwockel.

      Den Rest der Fahrt ist er dann grotten brav und hüpft nicht mehr quer. Wilma ist wie immer, erstaunt, watt Knödelchen wieder für n ScheiB vor hat und wartet, bis er sich wieder ein-rangiert hat, feine Wilma.

      Denn da sind ja noch die Stoppel-Koppeln, so schön goldig nass. im Schlung stehen noch die Rundballen die ham se noch nicht raus geholt, zu tief. Auf den trockeneren Feld-Rändern ist alles schon weggeräumt. Und dann gibds Gummi, das Hügelchen steigt stetig leicht an und die Ponys preschen so lustig dahin. Dann noch brav im Trab eine Riesenrunde um den Stoppel-Pudding.

      Und das beste ist, die Sonne kommt auch noch raus, hei-ho. Tripp-trapp.


      Apfelspeise.


      Prost Käffchen
      besten Gruß :-]