Leichte Zweiachser für kleine K-pony

    • Nein, der gebogene Baum ist defininitv nicht nötig wegen Lenkeinschlag, denn soweit drehe ich nur extrem selten ein (normalerweise reichen mir <90°) und bei dem leichten Gefährt fliegt die hintere Achse eh im Ring rum in einer Extremsituation, genauer belis Lenkeinschlag der bei >90° liegt stört ganz gewiß nicht bei deren Spurbreite von 1m, ein Buggy ist ja auch winziger/kürzer als eine Kutsch. Der Baum bedingt die Superfederung und die Möglichkeit mit der Kutsch zu springen! An einem Buggy macht ne Bremse halt eben auch nur wenig Sinn wegen dem nicht vorhandenem Gewicht auf der Hinterachse. mfg Kirsten
    • Hi,
      Ich habe ja unterdessen schon viele Wagen durch. Ich habe durch den vielen Wechsel zumindest einiges gelernt.
      1. man sollte sich klar sein, was man denn überhaupt machen will mit der Kutsche! Wie so oft, nicht jedes Werkzeug passt für alles!
      2. Probefahren und zwar nicht nur einmalig 10 Minuten sondern wenn immer möglich über längere Zeit
      3. Nicht jedem Verkäufer alles glauben
      4. Sich schlau machen über Masse etc. und nur das kaufen was man wirklich erprobt hat und nicht meinen, dass 5cm weniger unproblematisch seien.

      1. Wagen: Wagonette von Glinkowski angeblich 130kg, gewogen dann aber 165kg. Als Gebrauchten gekauft. Vorteil war seine hohe Anspannhöhe aber geringe Spurbreite 1.05, kleine Räder, Bremsen die man auch mit Lüften etc. nicht davon abbrachten zu schleifen, lange Hintersitzbank, breite Stollenpneus usw. machten das Teil nie so wirklich Lauffreudig und mein Pony bekam das Teil fast nicht den berg hoch, 2 Spännig für Shettys plus handwerklicher Einsatz, hätten ihn sicherlich sinnvoll fahrbar gemacht. Ich fand den Wagen kippelig, mein Pony kämpfte mit ihm, weil er nicht leicht rollte. Also folgte ein Eintausch in eine Gig. Bei welcher ich aber auch Lehrgeld bezahlte, mein Pony war dafür zu gross.

      2. Vierrad: Glinkowski Falcon 120, leider nur 1 Spännig.
      Gewicht gemäss Hersteller 125kg, in der Realität 10-15kg schwerer toller Wagen, 126cm Spurbreite, nur hinten gebremst. Sehr sportlicher Marathon, sehr gute Bodenhaftung, sehr gute Qualität. Kein Wagen zum Gondeln, die Federung war eine Katastrophe und nach ein paar Schlaglöcher meldete sich immer mein Rücken. Ich habe mich dann damals überreden lassen ihn zu verkaufen (was ich heute etwas bereue), von wegen zu schwer fürs Pony, von wegen fährst ja doch nie im Sport, von wegen nicht gemacht für draussen im Wald zu fahren. Ok ich gebe zu, steil bergab war ich froh, konnte mein Pony mit seinem Hintergeschirr bremsen, da der Wagen gerne mal ausgebrochen ist, falls man stark bremsen musste und kein Gewicht hinten drauf hatte. Heute würde ich mir wohl einfach eine Bleiplatte raufmachen lassen. Aber damals habe ich mich dann entschieden den Wagen zu verkaufen und 1 Achser zu fahren, was im damaligen Gebiet ok war. Achja ein Minuspunkt waren die Landen, die Ösen für das Hintergeschirr waren am falschen Ort platziert. Da es Telekoplanden waren, konnte man auch nicht das Hintergeschirr vorne bei den Tragaugen platzieren. Somit hatten wir immer Druck auf der Kruppe, was auch nicht unbedingt von Vorteil war.




      Danach folgten 1.5 Jahre Swingjogger vom Maier. Schön leichtes Wägelchen, der Pony genoss das Leichtgewicht. Aber kaum ging es bergab lief er immer etwas klemmig. Nach dem Umzug und dem hügeligen Gelände, hatte ich ein Pony das gar nicht mehr lief. Die Maiers sind in der Schweiz ziemlich gut gesucht, der Wagen war sehr schnell zu einem fairen Preis verkauft.

      Und jetzt kommt mein Händler ins Spiel.
      Erster Test Wagen, ich glaube er heisst Picco. Nebst der zu schmalen Spur, eine Katastrophe von der Statik her.
      Ich musste ihn nicht zig mal Fahren um sicher zu sein, dass ich den nicht will. Im ersten Moment fand ich ihn noch ganz lustig, je mehr ich damit fuhr, je klarer wurde es, dass ich so was nicht haben will. Trotz 20kg Bleiplatte hinten, war der Wagen eine Schleuder. Und ganz ehrlich, auch wenn er ohne Bleiplatte nur 100kg ist, ich finde ihn auch nicht wirklich geeignet für ein Shetty. Kippelig, bricht aus usw. Nach 2 Wochen kam der Kutschenhändler das Teil abholen. Achja die Farbe ist auch nicht gerade mein Geschmack.


      Der Kutschenhändler stellte mir dann einen älteren und gebrauchten Mix Wagen hin. Der Wagen ist von Kühnle, ist hinten doppelt gefedert, vorne einfach gefedert. Gewicht 170kg (ok ohne Beifahrer, mit Beifahrer zu schwer in unserem Gelände), 4x Scheibenbremsen.
      Ziemlich angenehm zum Fahren, aber auch dieser ist vorderlastig. Bei einer Regenrinne wo wir im Trab kamen, lüpfte es das Hinterteil. Ansonsten ein sehr schöner und angenehmer Wagen zum Gondeln, 2 Spännig mit Shettys wohl ideal zum fahren! Sehr stabil gebaut.




      Mein künftiger Wagen wird nach Vorlage vom Kühnle gebaut, aber die Pneus werden keine Stollenpneus sein, sondern welche die weniger Rollwiederstand haben, das Ortscheid wird Höher sein, hinten nur einfach und nicht doppelt gefedert, vorne etwas am Metall gespart und somit bekommen wir ihn mit ca. 130kg hin. So kann ich im flacheren Gelände auch gut einen Beifahrer mitnehmen und im Hügel wird der Wagen nicht zu schwer sein. Der Einschub für das Blei wird schon mal monitert, die Bleiplatte kann ich dann nach belieben rein/raus nehmen. Dies vor allem für das lange steile bergabfahren wenn ich alleine unterwegs bin. Details und Fotos werden folgen, der Wagen wird dem Kühnle Wagen aber sehr ähneln. Die Farben gefallen mir auch sehr gut, so dass wir auch die Farben verwenden werden :)

      Mein Händler ist echt ein netter, der mir den Kühnle zuerst mal 2 Wochen zum testen dagelassen hatte zum anderen darf ich ihn weiterhin fahren, bis mein bestellter Wagen dan eintrifft.

      All die Wagen-Wechsel, hätten wohl nicht stattfinden müssen ( und somit hätte ich wohl etwas Geld gespart), wenn ich 1. von Anfang an mehr Ahnung vom Ponyfahren gehabt hätte (2 Spänner Shetty war die Wagensuche viel einfacher als 1. Spännig K-Pony), ich mich viel besser informiert hätte und viel mehr ausprobiert hätte anstelle mich immer überreden lassen, was angeblich gut oder schlecht sei. Unterdessen habe ich doch einen gewissen Erfahrungswert gesammelt und höre nicht mehr auf jede Pferdedame die meint mich belehren zu müssen :)

      Und ich habe ein sehr sensibles Pony! Wenn ich sehe mit was andere Fahren, deren Anspannung anschaue, deren Geschirre anschaue und die Ponys laufen! Ja sie laufen sogar gut! Meiner würde sofort streicken, sich steif machen und nicht mehr marschieren!
    • Hi,
      hmmm also der Stollenpneu verhindert das Rutschen. Als Extremes Beispiel, der Rollwiederstand von meinem Mountainbike ist immer grösser als der von unserem Rennrad, die Traktion natürlich auch...
      Anyway, wir haben bei uns geschotterte Kieswege, wir haben Asphalt und selten mal ein Wiesenweg. Unsere Möglichkeit auf der Wiese oder auf einem Wiesenweg zu fahren ist kleiner als 10%. Ich würde sagen 50% befestigte Wege meist Kies, 40% Asphalt, 10% Wiese. Von dem her nehme ich die geringere Traktion in Kauf, habe dafür aber weniger Rollwiederstand (Pneus werden Längsprofil haben).
      LG
    • @Mikado: ganz herzlichen Dank für deinen guten Bericht, sehr bildend! Also grad bei Ponies muss man sich scheint es massiv einarbeiten ins Thema, wobei es an Literatur dazu gewaltig fehlt, so das das wohl auf learning bei doing rausläuft. Ich stelle ja die nachbarliche Ponywagonette auch noch rein, weil man an der so viel lernen kann. Mein Buggy war einfach ein Glückgriff zum Einsteigen in die Materie, heute würd ich nur noch Vollelliptik vorn und graden Baum kaufen, weil ich dann beruhigter wüst unterwegs sein kann. Glinkowski/Traverse hab ich jetzt wiederhohlt von Unfällen bergab gehört, weil wegen ungünstiger Gewichtsverteilung sozusagen Kopfstand gemacht habend. Trotz Hügels reichte mir die Klotzbremse, weil ich denk auch mit Scheibenbremse das mit der gewichtsverteilung mit der Kutsch nichteffizienter wäre. Mir schadet auch ne "schlechte" Bremse absolut nicht, weil ich dann insgesamt bißle bedachter fahr. Mit der großen Wagonette bin ich bei Sauwetter schon mehrfach quer hangabwärts gedriftet, wo ich dann sehr froh um die tollen pony war, denn dieses Riesenschiff selbstständig ist bildend. Was mir besonders auffällt: diese K-Pony-Wägen lassen sich extrem unterschiedlich ziehen eher gewichtsunabhängig.....mfg Kirsten
      P.s.: ich find jetzt mal dein Pferdle keineswegs schwächlich, ich denk das der erheblich was ackern muss im Gebirg! Nie werd ich vergessen, wie Ben beim erstenmal als Handpony mit auf die Alb nach 20 minuten rauf streikte völlig fassungslos, das der Berg nicht aufhörte!
    • Der Hügel vor der Haustüre ist wirklich fies. Aber, na 1 Monat mit ca. 3-4x die Woche fahren, hat er schon sehr hübsche Hosenmuskeln erhalten :D und wir meistern das immer besser. Auch ich gewöhne mich immer mehr ans Schritt fahren und kann mit sehr wenig Traben besser leben...

      Er ist aber trotzdem ein Sensibelchen, passt das Geschirr nicht perfekt, ist das Ortscheit zu tief usw. dann zieht er schlecht. Drückt es irgendwo, geht er sofort klemmig usw. Schaue ich bei anderen Fahrern und deren Material, würde mein Sensibelchen nicht mal vom Hof gehen...
    • Einerseits kannst du ja froh sein, dass dein Pony dir immer direkt eine Rückmeldung gibt, wenn etwas nicht in Ordnung ist, andererseits natürlich blöd, dass er so sensibel ist. ...
      Wie immer wäre ein gesundes Mittelmaß toll....
      Optimismus ist bei Gewitter in einer Kupferrüstung auf den höchsten Berg zu steigen und "Scheiß Götter" zu rufen. (frei nach Terry Pratchet)
    • Huhu,
      Nachdem der Buggy-Langbaum endlich von den Männers vernünftig neu geschweißt wurde, ging heut die polnische Ponywagonette zurück zu Nachbars. War eine tolle und lehrreiche Zeit mit dem Wägelchen, weshalb ich das hier ausführlicher vorstellen möchte:
      Generell Maße, die für eine Shetten Kutsch gewünscht wären: Spur 1,25 m, Bocksitz 90 cm, hintere Achse scheibengebremst, Gewicht 130 kg, somit theoretisch gut einspännertauglich..., Deichsellänge 2 m, Ortscheidhöhe Zweispänner 35 cm, Einspänner 45 cm, Bereifung vorn 12" hinten 16"

      Jetzt zuerst mal die Tücken des Objekts:
      Ich 1,75m, sitze auf dem Beifahrerplatz...für mich extrem unbequem, nicht länger als halbe Stunden irgendwie möglich

      Hier mit doppeltem Bocksitz, so fühle ich mich wohl, bin aber unsicher, da im grundsatz rechts lahm/unzuverlässig, sollte ich mal den Halt verlieren, gibt es keine Notfallstelle, wo ich mal grad mich mit rechts abstemmen könnte bis die Sitzungsnot behoben wär, denn es fehlt der halbrunde Fußraum den moderne Kutschen idr rund um die vorderen Sitz haben

      Proportionen

      !Deichselaufhängung! Ich hatt eursprünglich mit gleicher zugstranglänge wie seit 2013 an allen kutschen angespannt--->Fehler, Mordsdusel gehabt! Denn die Deichselaufhängung ist 10 cm weiter vorn als der Ortscheid und sauscharf.


      Generell vermute ich hat man bei diesem Wagen einen funktionierenden Großpferdereisewagen einfach in allen Maßen kleinkopiert, weshalb zb ein 8-jähriges kind sich auf dem Bock dieser Kutsch absolut wohlfühlt, weil paßt! Das Bremspedal läßt sich von >8jährigen nur erschwert bedienen (Aussage aller erwachsenen Kutscher bisher, ich hab Orthese und komm gut zurecht).

      Die Federung ist gigantisch und sorgt für hohen Fahrkomfort:

      Die Kutsch wurd speziell zum Kleinkinder/Hundetransport angeschafft, wofür sie supergeeignet ist:

      Ich liefer nochmal Bild Deichselbrille nach, nix rares sondern gefährlich: Flacheisen mit Metallring bietet bei Stopp weitreichende Möglichkeiten für Quatsch seitens Kutschpony.

      Diese Kutsch wär eigentlich für 95-1,05 m-Shetten gebaut und ist mit 1,15 m grenzwertig bespannt. Wir haben uns reichlich mit Kutschbau, Bremsen, Kugellagern usw beschäftigt um die diversen Rätsel zu lösen, die sich aufgrund des maßstabsgerechten Verkleinerungsmodells ergeben. Die Kutsch läuft auch nach 2 Monaten viel fahren immer noch verhältnismäßig schwer, ich würd sagen ~220-250 kg Kutsch entsprechend. Kam also für meine Wonneproppen zweispännig genau recht, ist aber für 1 Flitz bzw die nachbarlichen Invaliden zu schwer und überhaupt kein Vergleich zu meinem 130 kg-Buggy. Mein Buggy ist in meinem Gelände, so wie ich fahr einspännig richtig, diese Wagonette hier jedoch zu schwer (okay, wär die mir würd ich mal anfangen mit Schritttraining, aber so lang da noch bessere Wägen anwesend sind: egal). Nachbarin plant jetzt in Polen die hinteren 16" nach vorn zu nehmen und hinten dann 20", was die "Ziehbarkeit" für die Pony wegen höherem Ortscheid deutlich verbessern dürfte, sind halt eben hier eher K-pony als Shetten. Die verbaute Scheibenbremse macht Werbung für sich selbst, die packt, aber wie! und gut dosierbar ist die auch. Schlecht ist die Aufsteigefähigkeit vorn (hinten absolut perfekt besonders für Hundi und kids!), trotz niedrigem Einstieg (man versucht mit Fuß in Fußraum zu treffen ist genau 2-4 cm zu unsportlich), mehrfach bereits "Kinderunfälle" wegen fehlender Abdeckung Vorderrad bzw fehlendem halbrundem Fußraum vorn.
      Falle ein Kutschexperte mitliest: Welche traditionellen Wägensorten haben Vollelliptikfederung? ich kenne da spontan nur Spider...
      mfg Kirsten

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    • Da mir absolut die Zeit fehlt, hab ich gestern mein zukünftiges Gefährt an nachbars gegeben, damit das endlich fertig wird. Nachbars sind sehr engagiert und holz+metallfit, aber null pferdsahnung, dh ich muss da alles sehr gut überwachen und genaue Vorgaben machen...
      Also mal wieder einen Haufen Schrott gekauft, weil mir die Maße gefielen und ich für Husch für die Zukunft was sehr leichtes benötigen werde, ferner beide nachbars halt eben invalid sind und grad Dreibein besser Zweiachser ziehen sollte, dh es muss zb auf Gewicht massiv geachtet werden beim Umbau. Hier ein Kauffoto, was besseres hab ich noch nicht: grader langbaum, vorn Vollelliptik, 16" mofaräders, Holzklotzbremse, Rahmen seitlich gebrochen.




      Zuerst wär mir die Bremsenfrage wichtig, es geht mal nicht primär ums Geld, sondern darum eine für uns volltaugliche Kutsch zu bekommen, und da gibt es aufm Markt ja nunmal fast null Angebot zum Thema leichter Einspännereinachser für K-pony, normalerweise beweg ich mich dort im rahmen 130-180 kg und zwar nicht unbedingt leichtläufig....
      Also es besteht die Option die hinteren Räders auf Trommelbremse zu wechseln, bringt mir das was? Im Grundsatz hat mir am großen Buggy die Klotzbremse bis auf vielleicht 2-3mal gut gereicht, haarig war es "senkrechte" Hänge runter oder bei zweispännig, wenn grad Murks im Gespann war. Nachbarliche Polenponywagonette fahr ich total gern zweispännig, die läuft sehr schwer wie eine 250 kg-Kutsch aufgrund schlechter Radlager oder X (?) und hat eine Superscheibenbremse, was ich viel beim zweispännig fahren wegen Disharmonie im Gespann einsetz. Generelle Frage: brauch ich an einer 80 kg-kutsch eine trommel/scheiben/sonstwie sehr gute bremse, wenn ich hauptsächlich eh einspännig und bremsenlos unterwegs bin, dh die nur bei Steilabfahrten zur Ponyunterstüzung nehm???
      Es fliegt die hintere Sitzbank, "lehne" vorn bleibt erhöht, damit Beifahrer bei Wettkampf hinten stehend sich gut festhalten kann, ansonsten gibt es hinten geschlossenen kasten mit abklappbarer Seitenwand hinten dh das Beifahrer verkehrtrum bequem sitzen und beinschlendern kann.
      So und nun kam nachbars gestern....: Boden muss um 30 cm verlängert werden, damit verletzunggefahr für mitlaufepony und beifahrer sinkt! Sehr sehr gutes Argument, es braucht unbedingt ungefährliche Mitlaufeplätz für mind. 2 Pony hintendran!!! Argumente dagegen? Wie die Kutsch am End aussieht ist mir völlig egal (stilfahrten mit Shette+Sieltec eher unwahrscheinlich), aber die muss zu mir und HH passen! nachbar will Boden aus Alublech machen, ich hätt lieber Holz, Argumente dafür oder dagegen?
      mfg Kirsten

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    • Sodele alle paar tage bei Nachbars vorbeiguck auf nen Kaffee....huijui, ist das mal wieder bildend, Hausaufgaben in masse...
      Mittlerweile geht es hauptsächlich um Gewicht und Scherenkonstruktion:

      Nachdem Polenponywagonette sich das Gewicht als Mißverständnis rausstellte, wie soll ich auch auf den Gedanken kommen, dass Nachbarin noch nicht auf Waage war, wenn wir doch auf gleich 2 wohnen??? Neee, die hat das aus Polen mitgeteilte Gewicht als wahr angenommen--->nachgewogen: 230 kg anstatt 130 kg!!!!!!!! ich denk im Shettybereich absolut Usus. Trotzdem muss da noch was anders sein, dass ich lieber 350 kg selbst in der Gegend rumzieh statt 230 kg...

      Mein Großpferdbuggy hat 130 kg, der Ponybuggy vor Umbau 116 kg, Ziel des Umbaus ist <100kg.......was ne Menge Denksport beinhaltet, da der gleichzeitig ziemlich auf den HH angepaßt werden soll (mitreisekinder+Pony). Es wird die "Ladefläche" nach hinten raus um 20 cm verlängert, damit Räder und Ladefläche eine Linie bilden um Risiko für Nachlaufepony zu minimieren. Ferner wird viel akut schweres Holz durch Alublech ersetzt.

      Scherenkonstruktion Buggy: Habne wir jemand mit Wissen dazu ode rkann mir jemand Kontakt zu jemand damit vermitteln?



      Man sieht, da hat jemand ohne Sachverstand einen filigranen festen Vorbau an die Vorderachse geschweißt, der dann 40 cm höher mit massiven Holz zur Auflagefläche für eine massive Shettyschere benutzt wurd---> ich schätz ua auch deshalb ist der Rahmen gebrochen...
      im gleichen Atemzug hat jemand die serienmäßig vorhandenene Lenkeinschlagsbegrenzung entfernt!!!

      Es soll also nun wieder eine typische Buggyschere werden, eher tief an die Achse gebaut (also nicht wie akut aufliegend sondern hängend), damit Deichsel gleiche Aufnahme nutzen kann. Nachbars wollen hinteren teil aus heizungsrohren 3/4" (supermaterial für Shetty, selbst für meine Wuchtbrummen ausreichend stabil, Cavaletti und Co. ist alles 1/2"Rohr-->nicht ausreichend und 1" ist mM zu schwer). Nachbars wollen Vorderteile aus Alu, feine Idee, aber wird das funzen?? Wer fährt Buggy mit Deichsel, bevorzugt gleiches Buggymodell und kann mir mit Konstruktionsfotos weiterhelfen? Mein Jetzt-Buggy hat stark aufwärts gewölbte Achse um 20 cm, Pony-Buggy nur Wölbung von 5 cm, also muss Aufhängung anders....
      Also meine Buggyschere akut neigt im renntrab auf Asphalt zum aufschwingen, nachbars wollen eventuelles Aufschwingen via federung Schere in den griff bekommen?

      mfg Kirsten

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    • Die Gewichtsangaben bei den Shettykutschen stimmen nie! Es werden je nach Wagen zwischen 90-130kg versprochen. In der Realität sind sie dann meist 50-100kg schwerer! Meiner hätte angeblich auch nur 130kg sein sollen, ist jedoch inkl. Schere gewogen 160kg. Steil bergauf spaziere ich eben neben dem Pony, Beifahrer im 1 Spänner ist halt nicht möglich. 1. Spännig mit K-Pony, da muss man vele Kompromisse eingehen und Fahrspass im 1 Spänner empfinde ich nicht wirklich vorhanden. Aber ein zweites Pony kaufen, das liegt nicht drin und da ich sowieso selten einspanne, lebe ich damit, dass ich keine langen Touren fahre etc.
    • Also ich hab viel Fahrspass im Einspänner mit K-Pony! Auch im bergigen Gelände. ..
      Wir haben jetzt eine Gig gekauft, fahren viel zu zweit, was die Sache oft noch lustiger macht.
      Optimismus ist bei Gewitter in einer Kupferrüstung auf den höchsten Berg zu steigen und "Scheiß Götter" zu rufen. (frei nach Terry Pratchet)
    • Jaein, gibt Berg und Berg und Shetty und Shetty...meine hat die 120 kg-Maier-Gig nu auch nicht ziehtechnisch groß gejuckt (aber rückentechnisch gewaltig, beim Maier fehlt massiv die Anzenfederung im Gelände!!!), allerdings wir haben zwar auch steile Berg, nur idr halt eben 10-12% permanent also lange sanfte Hügels, die sich optimal zum Konditionstraining oder zur Problembewältigung nutzen lassen. Und meine sind halt eben von anfang an Gewicht gewohnt, die flitzen nett sobald es was weniger wird. Prinzessin, du hast halt eben auch kein reines Shetty mehr, sondern die entscheidenen paar Zentimeter größer, was viel Grip und auch mehr leistung bringt. Ich denk, Ben mag vielleicht kein Renner/Sprinter sein, aber der dürfte extrem kräftig sein, der zieht mit der 130 kg-Kutsch in unserem gelände wegabseits echt über Stunden 4 Personen obB weg, es Flitz zieht gleiche kutsch halt eben mehr ebenerdig mit nur 2 50 kg-kids Kurzstrecke also 1-2 h. Der würd ich den Jetzt-Buggy auch nicht Gebirg zu muten wollen. Bei Husch merkt man bergrauf schon jetzt langsam das Alter und die Tatsache, dass sie dämpfig ist, tun wir halt eben langsamer...Moritz braucht erstmal nen Superduperleichtgefährt und muss noch 1-2 Jährchen besser lernen mit der Behinderung fertig zu werden, nachbars kommen zweispännig vor den Ponybuggy am End+30 kg-Sulky.
      Vielleicht würd ich an Mikados Stelle: Gebirg+bekannt zugschwaches "faules" Pony eher starke Abstriche an der Sicherheit machen und definitiv irgendetwas <100kg zweiachsig ans pony hängen, wer weiß für solche risikoreichen Entscheidungen muss man vor Ort alles genau abwägen...auf jeden fall würd ich einachsig gewiß Greenorest Weg wählen und mich massiv einarbeiten und Sulky mit 30 kg konstruieren. Mikados Weg langsam kondition aufbauen kann aber genau für dieses Päarchen goldrichtig sein, denn auf dauer (nix schnell, so 1-2 Jahre braucht das schon!) gibt das dann was zugstarkes was zb im urlaub an der See ungeahnte flitzequalitäten entwickeln kann. mfg Kirsten
    • prinzessin schrieb:

      Also ich hab viel Fahrspass im Einspänner mit K-Pony! Auch im bergigen Gelände. ..
      Wir haben jetzt eine Gig gekauft, fahren viel zu zweit, was die Sache oft noch lustiger macht.
      Naja ich finde halt 1 Spännig mit K- Pony langweilig. Und Gig wie auch Sulky ging bei meinem gar nicht. Ein Pony das mit dem Gewicht auf dem Rücken nicht klar kommt, das macht wenig Spass. Ich freue mich für euch, dass es so toll bei euch klappt.

      Kirsten, meine Lösung ist irgendwann ein zweites Pony kaufen :) Aber das geht aktuell nicht.
      Aber ja, ich spanne aktuell so 1-3x die Woche ein, ab und zu lässt sich der Pony sogar zu einem flotten Galopp überreden. Wobei als ich letztes Mal ein anderes K-Pony im Einspänner gesehen habe, musste ich merken, dass der auch nicht so flott unterwegs ist, der ist einfach kurz im Schritt und macht mehr Schritte, rein vom Tempo ist der auch nicht wirklich schneller. Aber da Fahren bei mir nicht Prio 1 ist, ist es auch nicht so schlimm, wenn mir manchmal das Gesicht einschläft vor lauter Gemütlichkeit :) Er ist kein temperamentvolles Tier, hat aber auch Vorteile...

      Und ich möchte hier noch hinzufügen, weil schnell mal was falsch interpretiert wird, mein Pony ist auch nicht aktiver, wenn man ihm was leichtes anhängt. Im 2 Spänner läuft er richtig motiviert, aber 1 Spännig sieht er nicht unbedingt denn Sinn vom Vorwärtsgehen. Und wenn er auch kein Ferari ist, er bleibt mein bestes Pony und wir bespassen uns mit vielen anderen Dingen, die ihm mehr Spass machen. Gerade heute neben dem Rad war er in Galopp-Laune :)

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    • Mikado schrieb:

      prinzessin schrieb:

      Also ich hab viel Fahrspass im Einspänner mit K-Pony! Auch im bergigen Gelände. ..
      Wir haben jetzt eine Gig gekauft, fahren viel zu zweit, was die Sache oft noch lustiger macht.
      Und wenn er auch kein Ferari ist, er bleibt mein bestes Pony und wir bespassen uns mit vielen anderen Dingen, die ihm mehr Spass machen. Gerade heute neben dem Rad war er in Galopp-Laune :)
      Und genau das ist doch das ALLERWICHTIGSTE!!! :love: jeder von uns hat in seinem Pony für sich sein weltbestes Pony gefunden <3
      Suns always shine :)
    • Neben meinem Bike als Handpferd, bei Zirkuslektionen, Dressurarbeit vom Boden aus, Bodenarbeit usw. usw. da ist er voller Motivation dabei. Auch wandern können wir viele Stunden ohne ein anderes Pony. Aber 1 spännig Fahren findet er (vielleicht weil ich das finde) nicht sehr spannend. Er sieht den Sinn von im Wald rumkurven und dabei vorwärts zu gehen nicht wirklich sinnig. Heute z.B. spazierte er einen kleinen Hügel hoch, er sah dabei aus, als ob er kurz vor dem sterben sei. Eine Dame im Quartier hat mich dann darauf angesprochen und er habe es eben schon sehr streng etc. Nach dem freundlichen Gespräch mit der Dame, trafen wir im Wald wo es wirklich steil war, auf 20 schreiende Pfadfinder mit eben so vielen Glocken und lauten Gerätschaften. Der Pony spitzt die Ohren und kann auf einmal vorwärts marschieren, da kann man nur staunen. Einmal mehr der Beweis, er kann schon, wenn er denn will...

      Zu Hause hatten wir dann Besuch und ein 3 jg Mädchen wollte ihn unbedingt auf dem Viereck spazieren führen. Und mein Pony passt gaaaaaaaanz genau auf, dass er brav hinter ihr herzottelt und das obwohl er sein Futternapf schon in riechnähe hatte! Das sind die Momente wo ich seine Gemütlichkeit sehr schätze :love:
    • Es ist ein Riesenunterschied allein vorraus zu stapfen oder neben dem Menschen irgendwie "zu folgen". Nachdem Husch im 1. Jahr erfolglos versucht hat den Wuff zu killen, hat sie ihn mittlerweile sehr schätzen gelernt als Trost beim Einspännig fahren (Wuff ist dann so lang angespannt, dass er mit pony gleiche Wiederristhöhe hat), auch ein 2. Mitlaufepony hinten an kutsch angepflockt hat erhebliche Wirkung auf psyche Frontpferd, deshalb muss Flitz imme rnoch auch im jahr 3 bei Einspännig einen Mitläufer hinten mitnehmen, nur die ganz bekannten Dorfstrecken darf sie komplett allein (und das ist aufregend genug für alle). Sowohl Flitz als auch Husch sind prinzipiell beide nicht einspännig allein fahrbar wegen desolater Psyche, bei Mikados Kandidat ist es im Prinzip ähnlich nur weil netter Vertreter halt eben anders. Ich glaub bei Großpferden merkt man sowas nicht so genau, weil die eh solch Riesenschritte machen, was interessiert mich da, ob der tritt was verhaltener oder flott sei? mfg Kirsten
    • Als meine Schäferhündin noch lebte, war sie immer bei meinen Ausritten dabei. Illefons ist da auch ganz flott vorwärts gegangen, auch wenn kein anderes Pferd dabei war. Jetzt habe ich keinen Ausreithund mehr und wenn ich dann alleine mit Illefons unterwegs bin, bin ich manchmal echt versucht, abzusteigen und ihn zu tragen:-)