Leichte Zweiachser für kleine K-pony

    • Sitzposition bei meinem Buggy: ich hab mittlerweile den "Gartenzaun" mit reichlich Isomatte gepolstert, nach oben heizungsisolierung und fahr mit 2 Bürositzkeilen übereinander (Stück 7,-€/7 cm Sitzerhöhung), ich stemme mich fest mit Rücken und dem gesunden Bein im Fußraum ab, dabei ist auch wichtig, dass das oberste "Spritz"brett fehlt sodass wenn es hart wird Fuß links exakt in Winkel plaziert wird und rechter fuß wird je nach Tagesform gelagert, bei X natürlich rechts auch im Winkel (weshalb ich beim Buggy bei X nu wirklich keine Zeit für Fußbremse hab, sonst verlieren wir das Gleichgewicht), aber ansonsten zb reling oder irgendwo im halbrunden Fußraum.
      Deshalb ist der Buggy für mich eindeutig ein Einspännerfahrzeug (weil meine Hottühs zwar schon relativ gut aufhalten zweispännig, aber halt eben noch nicht perfekt, die kommen im Zweier bei X im Steilhang auch nochmal ins rennen, wohingegen die im Einspänner sehr gut aufhalten situationsunabhängig). mfg Kirsten
    • ich schrieb von einem Kühnle-Buggy, der vor ein paar tagen im Netz gewesen ist, Thema zwischen Ardennerin und mir bißle woanders , glaub ist die kutsch geeignet oder so...
      Du hast natürlich recht, dass Kühnle Shetty-Jagdwagen und deiner baugleich sind. mfg Kirsten
    • Ich bin ja auf der Suche nach einem Arbeitswagen (mit Arbeitsfläche hinten) oder anderen 4 Rädrigen Zweisitzer für einen trainierten Shettyzwerg. Welches Gewicht sollte/kann dieser haben? Mein Sulky hat ca. 40kg, zieht er sogar im Galopp ohne Mühe. Bin meistens alleine unterwegs, oder mal mein Sohn mit dabei. Aber wir haben oft ziemliche Steigungen hier. Daher möchte ich lieber einen Zweiachser haben. Ins Auge hätte ich jetzt die 4 Rad Kutsche Traverse gefasst. Hat jemand Erfahrung damit, ob die für ein ca. 90cm Shetty zu schwer ist? hat ca. 67 kg laut Beschreibung.
    • Nicht zu schwer sei dein Thema, sondern Achsabstand und Gewichtsverteilung innerhalb dieser...Bekannte hatten schweren Unfall bergab, weil deren Glinkowski pico halt eben wegen Bremsfehler Kopfstand übte (1 Ew+1 Kind aufm Bock, beide mit großer fahrerfahrung....trotzdem ich bin auch aufm Bock, wenn ich Kindsorgen wittere, von hinten dauerts einfach zu lang mein Eingreifen), Kind vom Bock zwischen die Pons usw...also die nehmen als nächstes Modell dann mal was anderes...
      Als Anfänger würd ich unbedingt zu langem Achsstand raten, weil der doch viele Fahrfehler kompensiert. Wenn Arbeiten hauptbenutzung ist, dann ungefedert, sonst mit der bestmöglichen Federung für den Fahrer (kann zb ungefederter Wagen +Traktorsitz sein..muss nix superteures vom markenhersteller sein). Für Shetty landet man bei 90 cm ziemlich automatisch bei Buggy, weil leicht und Klotzbremse wenig wartungsintensiv/fehleranfällig. Scheibenbremsen an einem so leichtem Fahrzeug machen nicht unbedingt Sinn.
      Zuerst must du dir sehr genau klarmachen, was du möchtest und dann gezielt suchen. Wenn es extrem steil ist, wären noch Sacco-Hundekarren eine Option. Oft ziemliche Steigungen ist Rätsel, ich würd mal genau messen gehen, wir hatten grad Shettentreffen mit Minis in echt steilem Gebiet, die packten lediglich 35 kg-Sulky+1 EW 75 kg und waren damit voll beschäftigt (alle bisherigen Zweiachsversuche mangels Gripp+Mini-Gesundheit/Fundamentsmängel/Beschlag gescheitert). Zweiachsig hätte ich mit Minis diese Berge nicht runter wollen, jedenfalls nicht mit hohem Schwerpunkt Kutsch, kurzem Radstand und eventuell unzuverlässigen Bremsen....bei Sulky+Mini hüpf ich runter vom Sulky und Problem ist behoben.
      ich würd gewichtsmäßig versuchen <100kg zu bleiben, aber ~60 kg hätt ich etwas Zweifel, ob das für X stabil genug sei. mfg Kirsten
    • Die Pico und Traverse sind sehr ähnlich aussehend, nur qualitätsmäßig different.....ehe du die besorgst besuch jemanden im Berggebiet und fahr mit dem mit! zb Facebook: fahren mit Shetlandponies vom Anfänger bis zum Profi oder Shettyfahrer , da müßtest du jemand finden. zb Alexa berg hat grad Traverse nach 3 mal fahren verkauft und umgestellt auf Koslowski wegen der Gewichtsverteilung. mfg Kirsten
    • Nein, dass muss nicht heißen, dass die für dich und dein Gelände und dein Pony nichts ist. Sondern mach dich schlau vor Erwerb eines Neuwagens, wo dessen Schwachpunkte liegen!! Nach meinen Erfahrungen würd ich keinen Neuwagen mehr kaufen, außer ich würd das Modell schon kennen und bereits gefahren haben! Der Gebrauchtkutschenmarkt ist voll, auch ungefahren bekommst oft nur 1/3 Neupreis für deinen Wagen, so dass sich auch weitere Touren lohnen zwecks Neuerwerb.
      Was für mich persönlich gegen Traverse spricht, dass ich auf den Foto immer den Fahrer ziemlich am hocken find. Auf der Pico saß ich schonmal, war akzeptabel. Und paar maße helfen mir nicht, ich muss praktisch auf allem gesessen haben um zu beurteilen paßt oder nicht. Mein extrem wackeliger Buggy paßt perfekt, aber ohne draufzusitzen ist man da einfach nur mißtrauisch.
      mfg Kirsten
    • Ich hatte ja eine Partbredshettystute mit 110cm oder hab sie im Moment noch besser gesagt. Leider hat sie einen Schaden an der Hüfte und zieht sehr viel mit sich, so dass ich sie jetzt am Wochenende in den Pferdehimmel gehen lassen muss, weil sie nur Schmerzen hat. Und nach langem hin und her kam halt noch ein Zwerg hinzu. Ich werd einfach abwarten, es wird sich ja was finden irgendwann. Der von Lessing gefällt mir halt einfach sehr gut auch.
    • ich bin ja ein großer Fan von Wagonettenform, ob die jedoch bei einer derart leichten supergut gefederten Kutsch mit zb EW hinten einseitig optimal sei hab ich dezente Bedenken....bei Buggy würd ich die leut maximal mit dem Rücken zum Fahrer sitzen lassen, aber auch da eher Kids, bei mensch um 100kg sollt der in meine Richtung schauen damit der dynamisch kann...ich hab hier Kids die definitiv nicht Buggytauglich sind...mit denen fahr ich eh nur einspännig und manierlich Asphalt/Schotter......hab ua einen knapp 50 kg Knaben dabei, der mich bereits bei Schotterkurve trab in Verlegenheit brachte! mfg kirsten
    • So mal wieder was den Thread beleben muss: Nahc 9 Monaten Buggy war dieser der belastung dann doch nicht gewachsen (ich hab es auch arg ausgereizt, wenn sich der Wagen doch sooo toll fahren läßt), Stoppelfeld quer zur fahrgasse zweispännig full speed bergab war Ursache für den Bruch--> nix passiert dank Superpony, aber mein fehler hab anfangs tgl. Kutsch kontrolliert, dann immer größere Abstände...man sieht, dass bereits angebrochen vor der Aktion war. Nach langen Überlegungen, simple reperatur und verkauf oder Großumbau für immer hier, gibt es jetzt Kleinumbau und noch 1-2 Jahre hier: Langbaum wird lediglich verstärkt werden, aber baugleich bleiben mit ähnlichen Bruchrisiko. Große Lösung wäre gewesen Baum tauschen in grad, aaber hätte vermutlich Fahrkomfort erheblich gesenkt, weil Baumfederung komplett weggefallen wär, alle Buggy mit gradem baum haben vorn Vollelliptikfeder, bestimmt nicht grundlos....und noch stärker umbauen rentiert sich hier nicht, da auf dauer Husch einen leichteren kleineren Wagen benötigt. mfg Kirsten