Pferdesteuer Bundesweit

    • butterfly123 schrieb:

      Da weiß man auch nicht wieviel Rentnerpferde dann früher abtreten dürfen, weil es manchen Leuten zu teuer wird.
      wohin sollen die den abtreten ?
      Mit dem blöden Pferdepass kannst die nicht schlachten lassen
      und nur weil sie alt sind darf kein Tierarzt sie einschläfern .
      Vermutlich gehen die dann als "Wanderpokal " in andere Gegenden
      die ( noch ) ohne Pferdesteuer sind .

      Meine Stute ist jetzt 24 Jahre alt ,unser Pony ist um die 20 Jahre .
      Auch mit Pferdesteuer werde ich sie so lange halten
      wie es für sie noch ein lebenswertes Dasein ist.
      Gut für mich ginge es :150 x2 = 300 € / Jahr -knapp 1 €/Tag .
      Bei anderen geht die Rechnung sicher nicht so auf.
    • Wenn im E-Pass Schlachtpferd eingetragen ist, kannst Du Dein Pferd "früher abtreten" lassen, nur beim Nicht-Schlachtpferd geht das nicht. Nicht dass das eine Möglichkeit für mich wäre. Mein Rentner ist jetzt 34 Jahre und er bleibt solange bei mir, wie es gesundheitlich vertretbar ist.
    • Der einzige Vorteil beim Eintrag zum "Nichtschlachtpferd" sehe ich darin, daß in bestimmten Fällen andere Medikamente gegeben werden können. Aber ob das auch immer hilft?
      Vor allem, wenn die Medikamentengabe nicht zum Erfolg führt, muß in einigen Bundesländern das Tier wesentlich teurer entsorgt werden, egal wie es gestorben ist. Aber das ist ja nicht das Thema.
      Den Pferdesteuergemeinden sollte man öffentlich dazu beglückwünschen, daß sie es geschafft haben, den ersten Schritt zur Pferdefreien Gemeinde getan zu haben :thumbdown:
      Nach dem Misten ist... vor dem Misten :pinch:
    • A. Nemitz schrieb:

      Wer hat denn "Nicht-Schlachtpferd" eintragen lassen ?
      Doch wohl der frühere oder jetzige Besitzer.

      Den Ärger, den ich dann mal später habe aus Gefühlrduseleien eines Vorbesitzers spare ich mir, sio ein Pferd kaufe ich nicht.

      A. Nemitz
      Nein, funzt bei K-Pony einfach simpel, dass Paß erst bei Veranstaltungsbesuch benötigt wird und siehe da: Pony ist über 6 Monate--->Nichtschlachtpferd...
      Flitz und Ben wurden ohne Paß gekauft, Nell +Moritz bekamen ihn zwischen 5 und 10 jährig....und hier stehen noch ne Menge Pony ohne Paß im Dörfli rum, auf Anhieb kann ich 3 benamsen......
      bei Großpferden ist da wohl mehr Zug drinne, dafür auch mehr gefühlsduselei...so ein pferd würd ich auch nicht kaufen, aber bei K-pony hab ich da nur wenig Auswahl.
      mfg Kirsten
    • Oh doch, ich hatte hier nämlich Disput mit Vet.-Amt bzgl. der Tötung eines asozialen nicht mehr arbeitsfähigem 30jährigen Exemplares. Ich soll das arme Tier, welches meine Haltung nicht mehr packt noch weiter im Hochsommer tgl. 4-5 km hinkend mit Kreislauf durch die Gegend zerren-->dtsch. Tierschutz live!! Ähm nee, dann nochmal netten Alters/Rentenplatz suchen? Gern, sie bezahlen die TA-kosten, wenn Madam unterbeschäftigt ne größere Herde mal so nebenher erlegt? ich finde, die Entsorgung ist ein ganz wichtiges Thema!!! Aber ich kann meine Nichtschlachtpferde wie gewohnt heimwärts schießen lassen, so ich noch jemand find, der dies macht und dann via TKBA abhohlen lassen. Also mal abgesehen davon, dass mir die 120,00€ Schlachtgeld fehlen, sowieso meine bevorzugte Lösung. mfg Kirsten
    • Es hat zwar nur am Rande mit der Pferdesteuer zu tun, aber genell sollte man sich vor der Anschaffung eines Tieres Gedanken darüber machen: was ist, wenn es ihm nicht mehr gut geht oder andere Gründe eine Trennung vom Tier bedingen? Ist man in der Lage die Einschläferung / Tötung zuzulassen oder gar anzuordnen? Beim Pferd erschwerend: welche Möglichkeiten dafür habe ich überhaupt?
      LG Sonja

      Beschäftige Dein Pony, sonst beschäftigt es Dich.
    • Schlimmer geht bald nicht:

      APP schrieb:



      Tangstedter Reiterprotest mit eigener Dynamik

      Von Frauendiskriminierung ist die Rede, weitere Klagen wurden angekündigt und all das wird begleitet von wütenden offenen Briefen und Vorwürfen an die örtliche und die Landes-SPD. Genützt hat es nichts, Tangstedt, hat die Pferdesteuer eingeführt. Gleichzeitig schüren offenbar einige sehr wenige Akteure vor Ort die aggressive Vorgehensweise weiter.
      Wer Erfahrung mit politischer Aufklärungsarbeit hat und sich strategisch ruhig um ein sauberes politisches Arbeiten bemüht, vermeidet genau diese Szenarien, denn sie sind kaum zu stoppen, hinterlassen aber jede Menge verbrannte Erde.

      Tangstedter Reitergruppe setzt auf Provokation

      Wie ist das eigentlich mit der gegenseitigen Einflussnahme und dem Verhältnis zwischen der kommunalen, der Landes- und der Bundes-SPD in dieser Sache?
      Eines ist sicher: Stellt sich die Kommunalpolitik stur, nützt es auch nichts, eine Partei oder eine Person mitten im Bundestagswahlkampf öffentlich unter Druck zu setzen, mit Worten zu provozieren, die um Haaresbreite an einer Beleidigung vorbeischrammen, und zu einer unmöglichen Handlung aufzufordern.

      Man möge sich die Frage stellen, wie viele bislang recht erfolgreiche Vermittler zwischen Reitern und Politikern, die ruhig und besonnen ihre Aufgabe erfüllen, derzeit mit Schadensbegrenzung befasst sind. Gemeint sind genau die Aufklärer, die maßgeblich daran beteiligt waren, dass seit 2011 in mehr als 350 Gemeinden trotz Planung keine Pferdesteuer eingeführt wurde, auf der Basis von Fakten und ruhigem Austausch von Argumenten.

      Aus einer Auseinandersetzung um den Sinn oder Unsinn einer Steuer ist in Tangstedt längst ein Machtkampf zwischen einigen wenigen Fadenziehern geworden. Beteiligt daran sind einige Akteure, die eine Gruppe vor sich hertreiben, die gar nicht wissen kann, was sie da auslöst.

      Während nun u. a. APP Vertreter Landespolitikern aus SH im persönlichen Gespräch versichern, dass man mit politischen Strukturen durchaus vertraut ist und sich auch nicht erklären können, warum in Tangstedt der Karren immer wieder neu vor die Wand gefahren wird, versorgen nun wieder einige Reiter aus Tangstedt die Presse weiter mit aufgebrachten Forderungen. Die freut sich übrigens. Endlich fällt mal eine Gruppe aus der Rolle und kratzt am Image der politisch sachlich-nachdenklich agierenden Reiterschar.

      Leider ist es uns im Aktionsbündnis und einigen anderen nicht gelungen, den Tangstedter Reitern zu vermitteln, dass phasenweise erkennbare Lücken für Lösungen vorhanden waren und dass auch der Lichtblick im Koalitionsvertrag womöglich nicht die Konsequenz aus dem aggressiven Bashing ist, sondern die logische Konsequenz aus langjährigen politischen Gesprächen, die von gegenseitigem Respekt geprägt waren.

      Laut, wütend, fordernd?

      Wie sollen wir in Zukunft mit den Politikern in die Diskussion gehen, wenn die Tangstedter Aktiven von der Presse und der Politik als wütender Mob wahrgenommen werden, der die politischen Möglichkeiten und üblichen Wege offenbar nicht kennt, dem sie offensichtlich auch völlig egal sind. Erhalten wir nach fünf Jahren erfolgreicher Aufklärungsarbeit in Zukunft noch Einladungen in die Landes- und Bundespolitik, wenn die Damen und Herren zu dem Schluss kommen, dass die Reiter sich im Ton vergreifen?

      In Tangstedt sehen einige Reiter das aber anders. Sie wollen offenbar gerne auf ihre Weise ihre eigene Pferdesteuerabwehrarbeit leisten. Das ist schiefgegangen. Nun fahren sie in nicht-bewährter Art und Weise fort, und damit es in Zukunft noch besser nicht funktioniert, legen sie noch einen Gang zu.
      Das Aktionsbündnis steht für einen respektvollen und sachlichen Austausch von Informationen. Auf eine von Aggression geprägte Auseinandersetzung lassen wir uns nicht ein.
      LG Sonja

      Beschäftige Dein Pony, sonst beschäftigt es Dich.
    • Neu

      APP schrieb:



      Birkenheide (RLP) Pferdesteuer in Planung
      Birkenheide (RLP) - In Birkenheide klärt die Verwaltung offene Fragen zur Einführung einer Pferdesteuer. Der Pferdesportverband RLP und die VFD haben die Gespräche bereits aufgenommen. Reiter aus der Region können sich direkt an Klaus Blässing und Brigitte Seidler vom PSV RLP oder Sonja Schütz von der VFD wenden. Auch das Aktionsbündnis Pro Pferd e.V. nimmt Anfragen entgegen und leitet sie an die Verbandvertreter weiter.
      Dies ist eine Kooperation der Pferdesportverbände, der VFD und des APP. Die Verbandvertreter in Rheinland- Pfalz konnten bislang in 15 Gemeinden die Pferdesteuer durch sachliche Aufklärungsarbeit verhindern. Darüber freuen wir uns sehr und möchten die bewährte Vorgehensweise gerne beibehalten.
      LG Sonja

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    • Neu

      APP schrieb:



      IPZV stärkt Aktionsbündnis Pro Pferd
      Das war mehr als ein symbolischer Akt. Der Islandpferde – Reiter und Züchterverband e.V. (IPZV) ist dem Aktionsbündnis Pro Pferd beigetreten. Mit mehr als 25000 Mitgliedern ist der IPZV der größte Anschlussverband der FN und der größte Islandpferdeverband weltweit.
      Christian Eckert, Ressortleiter der Abteilung Breitensport IPZV erklärt, dass es das Ziel seines Verbands sei, die gute Arbeit des APP zu unterstützen, das Netzwerk im Bereich Pferdesteuer zu verstärken und insbesondere den im APP aktiven Islandpferdereitern Unterstützung zu signalisieren.
      Um die bereits bestehende stabile Zusammenarbeit zu bekräftigen, wurde APP-Vorstandsmitglied Christiane Rippl bereits Anfang 2017 in den Fachausschuss Breitensport des IPZV berufen.
      Das APP e. V. besteht seit 2013. Der anerkannte Tierschutzverein ist vor allem durch seine schnellen Netzwerke bekannt geworden. Bei Facebook unterhält der Verein das Aktionsbündnis gegen die Pferdesteuer mit konstant 23.000 Aktiven. Über die eigene Webseite und zwei Nachrichtenticker verfügt das APP über eine Reichweite von bis zu 250.000 Usern. Der Verein arbeitet im engen Austausch mit anderen Netzwerken im In- und Ausland. Neben der Funktion als Plattform und Schlüsselstelle zwischen Pferdefreunden, führen die Aktiven Informationsgespräche auf Kommunal-, Landes-, Bundes- und EU-Ebene und stellen Ansprechpartner und Vermittler bei Konflikten zwischen Politik, Tierhaltern und Tierschützern.
      Vorsitzende Birgit Petersen heißt den IPZV ausdrücklich als neues Mitglied willkommen. „ Wir haben einen neuen starken Partner an unserer Seite und freuen uns, die gemeinsamen Pläne mit dem IPZV umzusetzen“.
      APP/Sers
      LG Sonja

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