Pferdesteuer Bundesweit

    • App schrieb:

      Grund des Treffens, zu dem etwa 60 Pferdefreunde erschienen, waren einzelne Vorfälle mit Reitern, die Aufgabe der Unterhaltung der Reitwege ...
      ... dabei war es vor allem um Wegschäden, das unbefugte Bereiten der Dünen und gefährliche Situationen zwischen Reitern und landwirtschaftlichen Fahrzeugen gegangen. Ein schwerer Unfall, der sich in der Vergangenheit ereignet hatte, sollte sich keinesfalls wiederholen, so das Anliegen der Kommunalpolitik und der Polizei.
      Auch wenn hier (Holm/SH) wohl ganz andere Beweggründe ausschlaggebend für dieses Treffen zwischen
      - "Reiter, Stallbesitzer, Reitvereinvertreter und Polizeioberkommissar Thorsten Ibs auf Einladung des Bürgermeisters Walter Rißler" waren, so ist die wohl sachliche Konversation zwischen den beteiligten nur zu begrüßen !
      Kaltblutpower.
      Wehe, wenn sie losgelassen
      :D

      > ein „Mehr“ muss nicht immer auch ein „Besser“ bedeuten <

      Bewahren von Traditionen ist nicht das Anbeten von Asche, sondern die weitergabe des Feuer's
      (frei nach Gustav Mahler)
    • APP schrieb:



      Tangstedt (Schleswig-Holstein, Kreis Stormarn) – Terminverlegung der Gemeindevertretersitzung
      Auf der nächsten Gemeindevertretersitzung – der letzten für dieses Jahr – soll in Tangstedt endgültig über das Thema „Pferdesteuer“ beraten werden. Der Finanzausschuss hatte am 28.09.2016 unter starkem Protest der Pferdefreunde eine Empfehlung mit 4 : 3 Stimmen für die Pferdesteuersatzung ausgesprochen.
      Der Termin der Gemeindevertretersitzung, der ursprünglich für den 14.12.2016 angesetzt war, wurde jetzt auf den 30.11.2016 vorgezogen.
      LG Sonja

      Beschäftige Dein Pony, sonst beschäftigt es Dich.
    • APP schrieb:




      Mehrere Gemeinden in RLP planen Pferdesteuer

      Rheinland-Pfalz - Passend zu den Haushaltsplanungen für das neue Jahr, planen in RLP gleich mehrere Gemeinden die Einführung einer Pferdesteuer. Offenbar sind die Diskussionen schon recht weit fortgeschritten.
      Betroffen sind: Sonnenberg-Winnenberg Landkreis Birkenfeld
      und die Verbandsgemeinde Hamm/Sieg: Hier wurde die Einführung beschlossen und die Verwaltung beauftragt, eine Satzung zu erarbeiten. Laut unseren Informationen wurden dabei die Gemeindevertreter von insgesamt drei Gemeinden informiert, dass sie zur Zustimmung verpflichtet seien, da die Einführung in ganz RLP geplant sei, was nicht den Tatsachen entspricht.


      APP schrieb:



      Zwei neue hessische Gemeinden planen Pferdesteuer
      Die Gemeinden Lippoldsberg und Vernawahlhausenin Hessen planen die Einführung einer Pferdesteuer. In Lippoldsberg konnte offenbar am gestrigen 14.11.16 keine Entscheidung gefällt werden, weil der Rat nicht beschlussfähig war. In Vernawahlhausenin finden heute und morgen Sitzungen zum Thema statt.
      LG Sonja

      Beschäftige Dein Pony, sonst beschäftigt es Dich.
    • APP schrieb:



      Infoveranstaltung zum Thema Pferdesteuer in der Verbandsgemeinde Hamm / Sieg (Rheinland-Pfalz)
      Am gestrigen Abend (17.11.2016) fanden sich im Bürgerhaus in Birkenbeul (Ortsteil der Verbandsgemeinde Hamm / Sieg) über 100 Interessierte zum Thema Pferdesteuer zusammen.
      Ursächlich für diese Veranstaltung war das Auftauchen des Themas auf den Tagesordnungen der einzelnen Ortsteile in der Verbandsgemeinde. Daraufhin riefen die Vereine und Verbände (VFD, Pferdesportverband Rheinland-Pfalz, FN und APP) zu einer Infoveranstaltung für Pferdehalter und Politiker auf.
      Roy Bartels (FN) führte durch den Abend und wurde von Sonja Schütz (VFD) unterstützt. In einer etwa 30minütigen Präsentation wurden Fakten zum Thema Pferdesteuer dargelegt. Daran anschließend entstand eine eineinhalbstündige intensive Diskussion zwischen den etwa 10 anwesenden Ortsbürgermeistern, Gemeinderatsmitgliedern und den Pferdehaltern, die ruhig und sachlich verlief.
      Schnell kristallisierten sich die Probleme vor Ort heraus: liegengelassene Äppel auf Straßen, zum Teil zerrittene Wege und eine einzelne, fragwürdige Pferdehaltung. Lösungsvorschläge wurden grob umrissen und unterm Strich blieb der Konsens, dass Vereine, Verbände und Pferdehalter vor Ort den Kontakt mit den Gemeinderatsmitgliedern und Ortsbürgermeistern weiter halten werden, um die Lösungen zu konkretisieren und umzusetzen.
      Bereits am Abend sprachen sich einige der anwesenden Politiker gegen eine Pferdesteuer aus und dankten für die Argumentationshilfen, die sie in die Ortsbeiräte weitertragen wollen.
      Wir danken den anwesenden Politikern für den offenen und konstruktiven Austausch und hoffen, dass wir auf dieser Ebene weiterhin gemeinsam an Lösungen jenseits der Pferdesteuer arbeiten können.
      LG Sonja

      Beschäftige Dein Pony, sonst beschäftigt es Dich.
    • Das Aktionsbündnis (FN, PSV, APP und VFD) bittet die Pferdefreunde am Montag den 21.11. Gasthof zum Siegtal, Siegstraße 4, 57539 Fürthen (ab 17 Uhr) um zahlreiches Erscheinen.

      Wie immer erkennbar als Pferdeleute. Unaufgeregt aber aufmerksam. Höflich und interessiert. BITTE verfolgt die Sitzungen still. Keine Zwischenrufe. Keine Transparente, Poster etc. Gerne in Vereinskleidung oder Reitklamotten, um als Reiter kenntlich zu sein. Wer sich nicht sicher ist, ob er sich beherrschen kann, bleibt bitte lieber zu Hause. Das ist nicht böse gemeint, aber aufgebrachte Reiter, die die Sitzung stören, sind unbedingt zu vermeiden!

      PRACHT Am Montag, 21. November 2016 findet um 18:00 Uhr in der Gaststätte „Am Dorfplatz“ in Pracht eine öffentliche Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses der Ortsgemeinde Pracht statt. TOP 5. Beratung über die Einführung einer Aufwandssteuer; Information und Grundsatzbeschluss zur Pferdesteuer

      FÜRTHEN Am Montag, 21. November, 18.30 Uhr findet eine öffentliche Sitzung des Ortsgemeinderates der Ortsgemeinde Fürthen im Gasthof zum Siegtal statt. TOP 8. Beratung und Beschlussfassung über die Einführung einer örtlichen Aufwandssteuer



      Pferdesteuer vernichtet Arbeitsplätze, schadet der (Land-)Wirtschaft, beschleunigt demografischen Wandel und nimmt unseren Kindern die Entwicklungsförderung!



      Rhein-Zeitung 16.11.16: Michael Maurer, Sprecher des Mainzer Innenministeriums, hat auf RZ-Nachfrage zwar bestätigt, dass Gemeinden mit Finanzproblemen, die etwa den kommunalen Entschuldungsfonds nutzen, alle Einnahmemöglichkeiten ausschöpfen müssen, bevor sie Zuschüsse des Landes beantragen. „Die Pferdesteuer gehört aber ausdrücklich nicht dazu“, stellt Maurer klar. rhein-zeitung.de/region/lokale…uehren-_arid,1573706.html



      Meine Aussage mit der „Kuhsteuer“ ärgert mich sehr. Ich wollte damit ausdrücken, dass ein Pferd eher mit einer Kuh als mit einer Katze zu vergleichen ist. Aber auch in der Aufregung sollten wir uns nicht zu solchen Äußerungen hinreißen lassen.



      Die wichtigsten Argumente gegen die Pferdesteuer:

      1. Verwaltungsaufwand

      2. Landwirtschaft – Bauernverband

      3. Naturschutz - Artenvielfalt

      4. Vier Pferde sichern einen Arbeitsplatz! IHK

      5. Pferdetourismus oder ländliche Entwicklung/ Demografischer Wandel

      7. Jugendarbeit

      8. Der Sport ist von der Landesverfassung geschützt. Landessportbünde



      BITTE WEITERLEITEN!



      Viele Grüße aus dem hohen Westerwald



      Sonja Schütz

      Beauftragte des VFD-Bundesverbandes für den Bereich Pferdesteuer



      In Pracht ist die Pferdesteuer erst mal vom Tisch.
      In Fürthen, da war ich dabei, ist aktuell die Pferdesteuer auch nicht beschlossen worden, sondern wird im ersten Quartal 2018 wieder neu besprochen. Bis dahin gibt es bestimmt verschiedene Erfahrungen aus den Ortsgemeinden dieser Verbandsgemeinde.
      Träume nicht dein Leben, lebe deinen Traum.
    • APP schrieb:



      Tangstedt (SH) Demonstration gegen die Einführung der Pferdesteuer
      Auf Initiative der Reitställe in Tangstedt (Schleswig-Holstein) findet am Mittwoch, den 30.11.16 um 18.00 Uhr vor der Turnhalle in Tangstedt eine Demonstration gegen die Einführung einer Pferdesteuer statt. Die entscheidende Gemeindevertretungversammlung folgt im Anschluss ab 19.30 Uhr.
      Die Pferdefreunde aus Tangstedt bitten um Umterstützung (Bitte keine lebenden Tiere mitbringen), denn Tangstedt könnte die erste Gemeinde in Schleswig-Holstein werden, die die Pferdesteuer einführt.
      Vertreter von Aktionsbündnis Pro Pferd e.V., Deutsche Reiterliche Vereinigung, Pferdesportverband Schleswig-Holstein und der Vereinigung der Freizeitreiter Deutschland sind vor Ort und werden sich in Kundgebungen an die anwesenden Reiter wenden. Auch ein Vertreter des Bundes der Steuerzahler wird erwartet.
      Die Berichterstattung folgt live im Aktionsbündnis gegen die Pferdesteuer (Facebook)

      Außerdem mach RLP echte Probleme. Da kochst es an meheren Ecken.
      In der Verbandsgemeinde Hamm haben 3 Gemeinden die Pferdesteuer beschlossen.
      Dünfus in der Ortsgemeinde Kaiseresch dazu. Abstimmung heute.


      Ja der Ortsbürgermeister hat selber Pferde und sie richten jährlich
      einen Distanzritt aus. Ich habe heute morgen nachdem ich von lino
      benachtrichtigt wurde mit ihm telefoniert. (kenne ihn persönlich) Er
      berichtete mir das das Thema Pferdesteuer immer mal wieder Disskussion
      in den Sitzungen war und man es bisher immer auf die lange Bank schieben
      konnte, nun aber mehr Druck gemacht wurde (ich nehm mal an von
      demjenigen der den Vorschlag Pferdesteuer einbrachte) das man nun
      beschlossen hatte es ein für alle mal abzustimmen ob ja oder nein um
      dann "den rest" wie Höhe usw. diskutieren zu können. Auf der Hompage und
      im Amtsblättchen kann man den Tagesordnungspunkt für1.12. lesen.
      Vorletzter punkt. Dort ist auch ein PDF zum runterladen mit einer
      Satzung zu lesen. VOR der Sitzung gibt es immer Bürgerfragestunde- wer
      Interesse hat sollte diese auch nutzen. ich mein es gab irgendwo mal den
      Fall wo man "zu spät" kam da die Sitzung der Abstimmungen geschlossen
      sind.


      Der Gemeiderat besteht aus 7 Mitgliedern die Abstimmen. 2 davon sind
      in der Landwirtschaft- beliefern Pferdehalter, die wohl dagegen stimmen
      werden. Der Ortsbürgermeister konnte mir nicht sagen wie die Tendenz
      der anderen Mitglieder ist und meinte die Dünfuser müssten halt auf die
      anderen Ratsmitglieder "einwirken" ;)

      Bis zu meinem telefonat heute morgen gab es lediglich einen einzigen
      Pferdehalter der ihn auf die Pferdesteuer ansprach. Ich vermute aber
      mal, dass das nach meinem FB Eintrag zugenommen hat...




      Und was ist eigentlich mit dem besonderen RLP- Tourismusfaktor Eifel zu Pferd?
      Hunsrück und Westerwald sowie Pfalz zu Pferd nicht zu vergessen, die schießen sich doch selber ins Knie ;(


      LG Sonja

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    • Das ist von der VFD Facebookseite kopiert:

      Hauptstraße 29, 56754 Dünfus, Deutschland


      Wir die Vereine und Verbände (VFD, Pferdesportverband
      Rheinland-Pfalz, FN und APP) bitten die Pferdefreunde am Donnerstag,
      01.12.2016 in Dünfus um zahlreiches Erscheinen. Wie immer erkennbar als
      Pferdeleute. Unaufgeregt aber aufmerksam. Höflich und interessiert.
      BITTE verfolgt die Sitzungen still. Keine Zwischenrufe. Keine
      Transparente, Poster etc. Gerne in Vereinskleidung oder Reitklamotten,
      um als Reiter kenntlich zu sein. Wer sich nicht sicher ist, ob er sich
      beherrschen kann, bleibt bitte lieber zu Hause. Das ist nicht böse
      gemeint, aber aufgebrachte Reiter, die die Sitzung stören, sind
      unbedingt zu vermeiden!

      Dünfus (VG Kaisersesch, Kreis Cochem, RLP) am 01.12.16 ab 19:00 Uhr
      steht unter TOP 7 der Gemeinderatsitzung: <Beratung und
      Beschlussfassung über die Erhebung einer Pferdesteuer in der
      Ortsgemeinde Dünfus>

      Es werden Vetreter der Verbände ab 18:30 Uhr vor Ort sein!

      Die Satzung (2015) liegt vor und könnte beschlossen werden.
      LG Sonja

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    • APP schrieb:



      Tangstedt (SH) - Pferdesteuerentscheidung vertagt!
      Tangstedt (SH) - 500 Pferdefreunde demonstrierten am Abend des 30.November im Regen vor der Tangstedter Turnhalle gegen die Einführung einer Pferdesteuer in Tangstedt. Überraschend für alle hatte der Bürgermeister der Stadt, Norman Hübener, erst am Morgen bekannt gegeben, die Vertagung der Entscheidung zu beantragen. Dennoch hatten sich sich die Reiter aus der Region eingefunden, um erst zu demonstrieren und anschließend geschlossen in die Gemeindevertreterversammlung zu gehen, die vorsichtshalber in die Turnhalle verlegt worden war.

      Entscheidung fiel mit 13 zu 6 Stimmen
      13 Kommunalpolitiker gaben den Ausschlag, die Entscheidung über die Einführung einer Pferdesteuer wird vertagt. Sechs Kommunalpolitiker sprachen sich dagegen aus. Das bedeutet, dass nach derzeitigem Stand der Dinge, die Entscheidung am 14. Dezember im Rahmen der nächsten Sitzung fallen soll. Hintergrund ist die rechtliche Unsicherheit. Vor wenigen Tagen hatte eine Tangstedter Bereiterin ein Rechtsgutachten eingeholt. In einer ersten Zusammenfassung erklärte der beauftragte Prof. Dr. Jörg Axel Kämmerer, dass eine Pferdesteuer gegen den Grundsatz der Gleichbehandlung verstoßen könnte, da in Tangstedt laut einer Erhebung 91% der Pferdefreunde weiblich sind. Bürgermeister Hübener konnte durchsetzen, dass erst die Rechtslage geklärt wird, bevor die endgültige Entscheidung fällt.

      Das sagen die Anwesenden
      Die Deutsche Reiterliche Vereinigung (FN), Pferdesportverband Schleswig-Holstein (PSH), Aktionsbündnis Pro Pferd (APP) und die Vereinigung der Freizeit- und Geländereiter Deutschland (VFD) hatten Vertreter vor Ort. Dieter Medow sprach für die FN und den PSH. Er warnte, dass der Reitsport ohne das Ehrenamt nicht funktionieren kann und sieht dieses Engagement durch die Steuer gefährdet. Außerdem erklärte Alfred Schmücker vom Wildstedter Sportverein die Anwesenden über die Bedeutung der Tradition der Sportvereine in Tangstedt auf. Für die VFD war Gudrun Neuhaus (2. Vors. des Landesverbandes SH) anwesend. Sie warnte, dass durch die Einführung einer Pferdesteuer die Viefalt des Reitsports gefährdet sei und warf die Frage in den Raum, ob sich Schleswig-Holstein wirklich leisten kann, diesen Wirtschaftszweig zu lähmen. Das Aktionsbündnis Pro Pferd e.V. war durch Kirsten Larßon und die APP-Geschäftsstellenleiterin Birgit Petersen vertreten. Petersen zeigte sich im Anschluss an die Sitzung kampfbereit: "Wir machen weiter, denn wir haben gesehen, welchen Schaden eine Pferdesteuer anrichtet. Das werden wir den Kommunalpolitikern wieder und wieder erklären".

      Fraktionen uneinig
      In Tangstedt sind CDU und FDP gegen die Einführung der Pferdesteuer. SPD und BGT (Bürgergemeinschaft Tangstedt) sind dafür. Allerdings herrscht offenbar in der SPD Uneinigkeit. SPD und BGT sind die stärkere Kraft, ob sich mit den neuen Diskussionen die Stimmen verlagern, bleibt abzuwarten.
      LG Sonja

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    • Auch im 2017 werden sie nicht schlauer ...


      APP schrieb:



      Hellenthal (NRW) diskutiert Pferdesteuer
      Hellenthal (NRW) erwägt die Einführung einer Pferdesteuer. Der zuständige Haupt- und Finanzausschuss tagt am 16. Februar um 17 Uhr. Die Höhe der Pferdesteuer soll zwischen 200 und 400 Euro liegen. Zuschauer sind zugelassen. Ein Rederecht besteht jedoch nicht.
      LG Sonja

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    • Neu

      APP schrieb:



      Ärger an der Pferdesteuerfront - ein Aufruf
      Liebe Pferdefreunde und Gegner der Pferdesteuer,
      wenn die Pferdesteuer in einer Gemeinde diskutiert wird, ist das ein guter Grund, aktiv zu werden. Über den möglichen Erfolg der nötigen Aufklärungsarbeit entscheidet aber immer auch die Vorgehensweise.
      Das eignet sich nicht:
      • Wütende Anrufe bei der Verwaltung
      • Erboste Mails an den Stadtrat
      • Kommunalpolitiker beim Einkaufen zur Rede stellen
      Auch wenn der Ärger verständlich ist. Während so mancher Pferdefreund noch - schäumend vor Wut - an scharfen Formulierungen feilt, haben sehr wahrscheinlich schon die ersten erfahrenen Aufklärer die Gespräche aufgenommen. In dieser Phase laufen ruhig geführte Gespräche fast immer sehr gut. Es wird informiert, es werden Zahlen vorgelegt, Hintergründe beleuchtet, man hört einander zu, geht in den sachlichen Dialog und bringt einander den notwendigen Respekt entgegen. Das sind gute Gespräche, die uns auch helfen, die Kommunalpolitik besser zu verstehen und die den Kommunalpolitikern helfen, uns Pferdehalter, Landwirte und Vereinsvorstände zu verstehen. Oft genug folgen auf diese Gespräche gute Kontakte für die Zukunft. All das wird mit einem Schlag zunichte gemacht, wenn die Verantwortlichen in den Gemeinden, die diesen Job fast immer im Ehrenamt leisten, persönlich angegangen werden.
      Lasst uns reden!
      Bitte informiert euch, bevor Ihr aktiv werdet. Sprecht mit uns. Startet keine wütenden Alleingänge gegen "die da oben". Meldet euch im Aktionsbündnis gegen die Pferdesteuer bei Facebook an
      facebook.com/groups/216900851698645/?fref=ts
      Stellt eure Fragen, äußert eure Befürchtungen, macht eure Vorschläge. Wenn das für euch zu öffentlich ist, wendet euch an uns per mail presse@propferd.org. Auf Wunsch können wir auch einen Telefontermin vereinbaren. Bitte macht euch vor allen Aktionen bewusst: Mein Verhalten wird Folgen haben. Möglicherweise aber nicht die, die gewollt sind. Bringt uns bitte nicht in die Situation, uns entschuldigen zu müssen, weil euch der Kragen geplatzt ist. Lasst euren Ärger bei uns aus. Lasst uns reden und gemeinsam entscheiden. Bitte vertraut auf unsere Erfahrung. Wir alle haben in weit mehr als 200 Gemeinden die Pferdesteuer verhindern können - durch eine ruhige und besonnene Vorgehensweise.
      Bei uns ist alles anders?
      Wenn wir einen Satz zitieren sollten, der uns seit 2011 besonders häufig begegnet ist, dann dieser: "Bei uns ist alles anders". Dabei stimmt es. In jeder Gemeinde liegt die Situation etwas anders. Aber an dieser Stelle noch einmal: Nach über 200 Gemeinden und sehr viel mehr Gesprächen auf kommunaler-, Landes-, und Bundesebene-, trauen wir uns zu, die Situation einschätzen zu können. Das können und wollen wir nicht allein. Dafür brauchen wir dich vor Ort, deine Kontakte, deine Einschätzung und deine Unterstützung. Wir wollen nicht über deinen Kopf agieren, wir wollen mit dir zusammen aktiv werden, damit in deiner Gemeinde der Breitensport Reiten, die Jugendarbeit, der Schulsport Reiten, das 2. Standbein der Landwirte, die Tierschutzarbeit und die Flächenpflege nicht durch eine Pferdesteuer gefährdet wird.
      Das Aktionsbündnis pro Pferd agiert bundesweit und ist Kooperationspartner der VFD (Vereinigung der Freizeitreiter und Wanderreiter in Deutschland) und der FN (Deutsche Reiterliche Vereinigung.
      LG Sonja

      Beschäftige Dein Pony, sonst beschäftigt es Dich.