Abdeichseln/Drängen

    • Abdeichseln/Drängen

      ich bin heut abend wie normal bei zeitmangel mit den Pony geradelt ~5-7 km, also alle 3 neben dem 28"-Rad, gefahren nur im 1. gang sämtlich mögliche trabvariationen, aber idr langsam unterwegs also grad noch gradausfahrend mit dem rad. 3. Pony interessiert jetzt mal nicht, husch normalerweise neben meinem Knie mit losem Strick laufend, an ihrem bauch ben mit Strick von 40 cm. Der zeigt allerdings ab und an Zugpferdtendenzen...korrekturversuche solo erfolglos, da hier Problem nicht anwesend! Heut abend deshalb gewechselt Ben neben mein knie und Husch nach recht an den Wegrand--->es folgte zwischen den beiden ein massives drängen!!! Warum? Husch zieht generell links grad bei Ermüdung (aber mal ehrlich über 5 km lockeren langsamen Trab neben dem Rad, da lachen meine mal dezent drüber, also angestrengt sind die deswegen nicht! und an meinem Knie zieht die nie links!! auch nicht bei 8 km schnellem trab), Ben findet es neben mir bißle unheimlich (und tempo hätt er nu auch gern, deshalb bißle ggr linkshohl im Grundsatz), weil ich doch 1,40 m naseklebpeitsch ebenfalls nebem Zügel in der Hand hab....
      Mit Kutsch kann man ja noch über drängen usw diskutieren, aber Sorgen, die bei 2 Pony am völlig sinnfreien durchängendem Führstrick auftreten??? mfg Kirsten
    • evtl. schlechteres Sehen auf der einen Seite? Oder die ungewohnte Situation. Pferde speichern ja immer nur von einer Seite gesehenes ab, die zweite Seite muss es neu lernen. Geitner hat da ein schönes Buch über Dualaktivierung geschrieben. Bin mir fast sicher, dass es daran liegt.
    • ich denk gestern das war eine ganz alte Geschichte, bei Husche ausgelöst durch das ganz zarte drängeln von Ben, nur völlig verblüfft hab ich zur Kenntnis genommen, dass bei dem Geschehen offensichtlich Zug und Leine gar nicht beteiligt ist....genauso wie ich mit den Jahren viel mit/ohne Scheuklappen versucht hab, wenn die ein Sehproblem hat, ist dieses jedenfalls über normale Bodenarbeit nicht zu entdecken, TA hat auch mal Augen beguckt und nix besonderes festgestellt, andrerseits hat die ja dieses plötzliche massive Scheuen. ich glaub da auch, dass das mit unbekanntem Gelände zu tun hat, je mehr unbekannt desto wahrscheinlicher die Scheuhäufigkeit. ich denk, die Sehgeschichte könnt richtige fährte sein aber in Kombi mit Psyche bei im Vorleben mal rutschigen Boden rechts gespannt+überlastet. mfg Kirsten
    • Also nächste Runde: Jetzt hab ich zwar meinen Invaliden-Fünfer am Laufen, aber der braucht noch 1-2 Jährchen bis ich da zufrieden bin, weil ich 2 Linksdrall-Pferd dabei hab....: Nell und Husch
      Bei Husch kapier ich das Problem nicht so ganz, bei Nell erscheint es mir logisch.

      Zuerst also Nell:
      Ist Minimum 24 Jahre, 1,14 m, 240 kg, charakterlicher Goldschatz, dh ein pferd, welches man ohne Ausbilung problemlos anspannen kann, wenn man es krault und ab und an mal Zucker stopft. Genau hier ist das halbe Porblem schon: Ein pony, was ich unbesorgt von was zweijährigem auf kopple bringen lassen kann....hat massive Ausbildungsmängel, weil macht ja eh was es soll....spästens nach dem 3. kommando bißle lauter. dh die arme Tier hat Vorleben irgendwelche unsportlichen schwergewichtigen Kinder über viel zu hohe Springpacoure geschleift (Röhrbein von 13 cm!) oder hing am Ende der übertempolaufenden Großpferdewarmblutanfängerabteilung. ---> Rücken kaputt, Bogen beide VB, Gallen weich/hart alle 4 Füße, Zahnsorgen
      Dann noch ein schwerer unfall VB rechts vor 5 Jahren--> Sehne fast ganz gerissen, bein extrem mitgenommen.

      Also das dieses Pony generell nicht gradauslaufen kann und deutlich Linksdrall zeigt find ich jetzt logisch.

      Problembeseitigung: Basics massiv nachlernen, FvB, Langzügel, viel viel gradauslaufen an diversen linien, Osteopath für Grundsatzurteil, in 1-2 Jahren Einhorn bzw Tandem vorn

      Sonst noch jemand Ideen?

      mfg Kirsten
    • Husch: Minimum 21 jahre,1,09 (1,07) Stm vorn, 1,12m (1,14m) auf der Kruppe, sehr kurz mit 1,15 m Seitenlänge, 280-300 kg trainiert, Röhrbein 16 cm
      Vorgeschichtlerin, au mit starken Linksdrall, dh immer wiede rmassive Linkswinkel >90° eingebauend beim einspännigen Fahren, beim zweispänner massives Drängen rechts gespannt (nahezu ab Start), dezentes Abdeichseln links gespannt (in Abhängigkeit von Fahrharmonie und der Müdigkeit Pony).
      Lauft einspännig mittlereile akzeptabel gradaus auf feldweg leinenlos, dezentes Anziehen Linker Wegrand auf Zuruf korrigierend.

      Akuter Osteopathenbesuch: pferd steht bereits am Putzplatz völlig falsch und zwar mit vollstem Körpergewicht auf vorn Rechts. trageerschöpfung...logisch bei dem Alter und dem Bau, also eh viel gewicht vorn auf den füßen. Nur warum alles rechts?? Wenn die also aus grund X alles nach rechts plaziert----> dann fänd ich Winkels nach rechts und kleben am rechten Wegrand logisch? Wieso hat die Linksdrall?

      Problembeseitigung: Bißle spezielleres Turnen, ausbauen Stimmkorrektur, und viel viel deichsellos/scherenlos gradaus also Einhorn/Tandem und den üblichen Zirkus um die Vorderhand zu entlasten bzw neue Übung "gummipferd" via Anstupsen Pferd dazu bringen sein gesamtes Körpergewicht grad auf das vom menschen gewünschte bein zu verlagern und natürlich klettern usw. Laut Osteopath verboten enge kreise mit starker rechtsinnenstellung wären Gift für die Motte, war auch mein gefühl, muss aus der weiten Wnedung kommen und sehr nach ihrer tagesform gefördert werden.

      Mir wär das egal, ob die Dame voll auf ihrem rechten Vorderbein rumturnt (was sie seit mind. 20 jahren bereits eh macht), aber ich möchte gern im Endziel ein leinenlos gradauslaufendes Pony, welches nicht alle paar Minuten via leine/pitsch gradgerichtet werden muss...

      mfg Kirsten