Anfänger - Wie war das bei Dir ?

    • Erlebtes
    • Dann will ich mal. als Berlinerstadtkind hatte ich wenig Kontakt zu Tieren- aber mit 4 Jahren setzte ich mich endich durch und durfte alleine Ferien auf dem Bauernhof machen. Die hatten eine Shettyherde. Jedes Kind bekam einen Job, ich musste Eier einsammeln, den Hühnerzaun kontrollieren und gucken ob die Hühner kahle Stellen hatten. einmal am Tag wurden alle Shettys fürs Reiten fertig gemacht- putzen, Halfter drauf, zwei Führstricke festgemacht. mehr gab es nicht, damit wir Marias (so hieß die Bäuerin) Tieren nicht wehtun konnten. Max, den Hengst durfte immer ein Kind reiten, was schon gut reiten konnte, die anderen folgten ihrem Hengst. Nur leider nicht immer ganz brav- so dass wir schnell sattelfest wurden und lernten uns durchzusetzen. Versuch mal als kleines Kind ein erwachsenes Shetty nur mit Halfter und zwei Führstricken davon abzuhalten zu fressen oder in die Richtung zu gehen die du willst!
      Viele Jahre fuhr ich dort immer wieder hin, bald durfte ich die großen Warmblüter reiten, half bei einer Kolik (und bekam einmal in den ganzen Jahren ein Lob von dem Bauern- der übrigens Josef hieß!) Mann war ich stolz! Dann half ich ein Fohlen mit der Flasche aufzuziehen, sah Schmieden bei der Arbeit zu und lernte nebenbei wahnsinnig viel über alle möglichen Viecher. Nur Max durfte ich leider nie reiten!
      Dann endlich hatte ich meine Eltern soweit, dass ich in BErlin Reitunterrricht nehmen durfte- was kämpfte ich mit Sattel und Trense- völlig unnütz diese dinger. Das ich reiten konnte, zeigte sich schnell, das ich klein und leicht war, fanden die Reitlehrer toll, denn nun hatten sie den perfekten Reiter für alle verdorbenen Schulpferdeponys. So kam ich in den Genuss von vielen Extrastunden und viel Aufmerksamkeit der Reitlehrer. Und lag regelmäßig im Dreck...!
      Dann folgten diverse Reitbeteiligungen , Turniere, bis Klasse M im Training, L auf Turnieren. Doch als es nur noch darum ging, dass der Gaul bis zum WE diese oder jene Lektion können muss, zog ich die Notbremse, weil ich den Spaß verloren hatte. In Amerika saß ich dann nach einer Pause wieder auf Pferden und genoß es einfach nur durchs Gelände zu reiten- ich entdeckte meinen Spaß wieder. Danach gab es in Berlin wieder eine Pause, ich fuhr Motorrad.
      Als mein Mann und ich unser Haus kauften, hatte ich mitten in der heißen Bauphase nichts anderes zu tun, als mir eine RB auf einem dicken Tinker zu suchen, der etwas schwierig war. ICh genoß es einfach nur durchs Gelände zu zockeln und Spaß mit den Pferden zu haben. Die Tochter der Besitzerin hatte ein Shetty mit dem sie regelmäßig fuhr, ich kam immer öfter mit. Sie zeigte mir die Leinenhaltungen, ließ mich immer mal wieder die Leinen nehmen und ich war infiziert. Das andere Shetty der Besitzerin, Flecky, einige werden sich vielleicht erinnern, stand meistens dumm rum und wurde immer fetter, so war die Besitzerin einverstanden, dass ich mit ihr fahre. Weil ich es richtig machen wollte, habe ich einen Fahrkurs besucht, fuhr dann auch beide Shettys zweispännig und ritt den Tinker immer seltener.
      Dann lief mir Müsli über den Weg und ich überlegte nicht lange und kaufte sie. Mit ihr ging ich durch eine harte Schule, lernte extrem viel, aber schließlich musste ich mir eingestehen, dass wir nicht wirklich zusammenpassen. Ich verkaufte sie und bin jetzt stolze Frischbesitzerin eines Welsh A Wallach. Müsli hat mich gelehrt, worauf ich beim nächsten Kauf unbedingt achten sollte- das habe ich getan und habe nun das richtige Pony für mich gefunden. Müsli geht es gut, wir stehen regelmäßig in Kontakt, so dass es zum jetzigen Stand für alle ein Happy End gibt!
      Optimismus ist bei Gewitter in einer Kupferrüstung auf den höchsten Berg zu steigen und "Scheiß Götter" zu rufen. (frei nach Terry Pratchet)
    • Hallo,
      auch bei mir war`s schon ganz früh in der Kindheit, als ich vom Pferdevirus befallen wurde. Ist wohl nun schon fast 46 Jahre her. Als ich 1968 geboren wurde arbeitete mein Vater auf einem großen Gut. Dort waren viele Schweine und unter anderem auch eine staatliche Pferdezucht. Privatpferde gabs ja zu DDR-Zeiten ganz wenige.
      Auf diesem Gut war aber auch ein Pony (ca.130). Der Wichtel. Soviel wie ich weiß, war er damals schon weit über 30. Der "Kleine" zog brav den dazu passenden Gummiwagen am Gebiss steile Berge hoch, so stemmte er sich rein.
      Und als Kind war für mich natürlich immer wichtig den Wichtel im Stall zu besuchen. Besonders waren die Hufe von Interesse. Irgendwann entdeckte ich dann das Geschirr an der Wand, ich seh es heute noch hängen. Weiß nicht, was mich da so faszinierte. Es war eben Lederzeug, was dem Pferd gehörte. Auf dem Hof waren, wie schon erwähnt auch große Pferde, ein paar wenige Reiter gab es auch schon. Die waren alle erwachsen. Ich schaute immer zu und durfte mit 2 Jahren schon mal Probe sitzen auf " Idee" (die ritt ich dann übrigens, als ich im Verein war). So ein tolles Gefühl, dieser Duft, der Sattel....wenn ich die Augen schließe....hmmm.
      Regelmäßig war ich dann im Stall, als ich älter war. So mit 6-7 durfte ich dann schon mal öfter aufs Pferd und wurde immer geführt von den Großen. Mit dem Tag an, als ich 10 wurde, trat ich in den Reitverein ein. Ein Traum. Ich bekam als Dauerpferd meine Lieblingsstute "Quitte". Mit 12 war ich dann auf Turnieren ,machte Preise und nahm da schon die "Anfänger " unter meine Fittiche. So mit 14 konnte ich dann nicht verstehen, warum der Pferdepfleger so grob zu den Tieren war. Da mir das alles nicht gefiel, trat ich aus dem Verein aus. Es wurde still um meine Pferdekrankheit. Aber nicht ganz. Wir hatten auch einen Hengstbetreuer im Ort und zu dem flüchtete ich mich, wenn ich den Pferdeduft brauchte. Wir sind heute noch gute Freunde.
      Ich machte eine Lehre. Meine Tochter wurde 1989 geboren und ich kaufte mir mein erstes eigenes Pferd. das war 1993. Eine Stute aus Russland importiert. Super Pferd, ohne Namen. Sie wurde Daisy getauft. Die hatte ich 9 Jahre. Sie war dann schon zu alt, wurde krank und sie wurde erlöst. Da sie nie alleine bleiben wollte/konnte, hatte ich erstmal ne Ziege dazugestellt und später ein Pony, den Bobby. Als Daisy weg war kauft ich mir eine Haffistute. Na da hatte ich mich auf was eingelassen. Machte ich die Stalltüre auf, kam sie mir entgegengesprungen, rannte mich um und war auf dem Hof. Am nächsten Tag das Gleiche. Wie ich das dann gelöst habe? Das behalte ich mir hier vor, sonst gibt's Schelte. Beim auf der Straße lief sie super, wollte ich aber auf der Wiese nur paar Runden drehen, lag ich regelmäßig unten. Sie wollte auf die Straße...das kannte sie vom Kutschefahren. Aber nicht mit mir. Sie hatte ich so reichlich 1 Jahr, da starb meine Oma...und so einige andere Dinge passierten, dass ich keinen Kopf mehr frei hatte um mich zu kümmern. Ich verkaufte das Pony und die Stute schweren Herzens.
      2008 lernte ich meinen jetzigen Mann kennen, der im Wald oft Holz macht und auch genug zu schleppen und zu ziehen hat. Beim Holzbuckeln sagte ich so : "naja, das könnte ja ein Pferd erledigen!" "Ja stimmt" und so machte ich mich auf die Suche. Es sollte ein Kaltblut sein, da ich nicht gerade die Leichteste bin und die waren mir vom Hören auch die Ruhigeren für mein fortgeschrittenes Alter. Nach einem halben Jahr Suche kam nun meine Baleika zu mir auf den Hof. SIe war 1,5 und ne Seele. Nach anderthalb Jahren kam ein Pony dazu, der "Prinz". Baleika wurde nun vom ehemaligen Besitzer eingefahren, mit dem sich eine bis heute andauernde gute Freundschaft entwickelt hat. Von ihm lernte ich auch Fahren und wir tauschen auch schon mal die 4Beiner, wenn Not am Mann ist. Wir haben schon an Festumzügen und dem Historischen Besiedlungszug teilgenommen, also das heißt mein Pferd, ich hatte einen Unfall und konnte nicht mit. Im August 2013 kaufte ich mir meine 2te Dicke. Die Ella. Süddeutsches Kaltblut...boahhaaa...die ging ab. Kaum angespannt gings los, runter vom Hof und los....meine Baleika wusste garnicht wie ihr geschah (Deutsche Eiche!) Jetzt ist alles im grünen Bereich, alle Pferde warten bis Frauchen drauf ist und warten, und warten....Aber zum Reiten hatte ich noch keinen Mut. Wann saß ich das Letze Mal da oben??? Aber mit viel Mut machen vom Schmied und einer Freundin, die erst 25 ist, traute ich mich also dann erstmal auf die Ella (war eingeritten) und dann kam der große Tag: ich saß auf meiner Baleika, mein Baby....am 25.12.2014 hab ich dann allen Mut genommen und hab mich am Nachmittag draufgesetzt und bin einfach los mit ihr, alleine.... Ja und man könnte sagen: ich bin wieder klein....ich bin wieder da, wo ich mal angefangen habe und das ist ein Traum....ganz gemütlich fahren, die Natur genießen, wie sich das für "alte Leute" gehört, auch in historischen Kostümen. und irgendwann in den Westernsattel und los...Heilig Abend laufen wir immer mit den Pferden im Weihnachtsmannkostüm und lauter Glocke durchs Dorf und wünschen allen ein Frohes Fest. Da gabs schon Tränen bei den Leuten, weil das so noch keiner gesehen hat. Man kann auch ohne Geld jemandem große Freude bereiten.
      Was Haben wir Pferdeleute doch für ein Leben. Nichts ist schöner als in die treuen Augen unserer Lieben zu schauen und zu wissen, ja es ist richtig so.

      P.S.: Holz musste Baleika übrigens noch nicht aus dem Wald ziehen.

      "Willst du 1 Tag glücklich sein, so betrinke dich. Willst du 1 Jahr glücklich sein, so schlachte ein Schwein und iss es auf. Willst du 5 Jahre glücklich sein, heirate. Willst du ein Leben lang glücklich sein, so mach dir ein Pferd zum Begleiter!"
    • Na dann will ich auch mal...

      Als ich gerade laufen konnte, haben mich meine Eltern das erste Mal auf einen kleinen Esel gesetzt - ich nehme an, damit war es entschieden!

      Als Kind habe ich jede Gelegenheit genutzt, um auf ein Pony zu kommen und (soweit es die finanziellen Mittel zugelassen haben) etwa ab 11 Jahren Reitunterricht genommen. Das war in einem nahegelegenen Reitstall (klassisch englisch), wo ich etwa über 15 Jahre sporadisch Stunden hatte.
      Dann hab ich mir eine Reitbeteiligung gesucht und bin noch eine Weile mit einem Traber durch den Wald gestreift, bis mein erster Sohn unterwegs war. Danach war das Geld und die Zeit zu knapp und es gab eine lange Pause.

      Mit Anfang Vierzig hatte ich die finanziellen Mittel, war aber leider gesundheitlich mittlerweile eingeschränkt (Bandscheibe weg), so dass Reiten eigentlich keine Option mehr war. Und immer, wenn ich an einer Weide vorbeikam, hatte ich feuchte Augen...

      Irgendwann habe ich dann eine Rückevorführung gesehen und gedacht: Ne, was bist du blöd, man kann auch noch was anderes mit Pferden machen als sich draufzusetzen!
      Gesagt,getan!
      Ich hab bei der IGZ einen Arbeitspferdekurs gemacht und war sofort infiziert, da ich sowieso bäuerliche Vorfahren habe und auf "altes Handwerk" stehe.
      Direkt im Anschluss habe ich mir eine Beteiligung an einem Rh.-Westf.Kaltblut gesucht, um Bodenarbeit zu üben. (Der Stallbesitzer hat sich sehr gefreut, dass wir dann immer die Halle abgezogen haben.)

      Dann habe ich einen Fahrkurs gemacht und meinen Mann, der noch nie etwas mit Pferden zu tun hatte, dabei erwischt, wie er ein Pferd geputzt hat. Er meinte damals, er fände Pferde schon ganz spannend und könnte sich schon vorstellen, am Wochenende mit der Kutsche durch die Gegend zu zockeln.
      Damit stand fest: wir bekommen ein eigenes Pferd!

      Wenn man mal mit Kalten gearbeitet hat, will man keine hitzigen Pferdchen mehr haben...aber einen schweren hätten wir nicht genügend genutzt, also hab ich mich bei den leichten umgeschaut und mich in Freiberger verguckt.

      Vernünftigerweise habe ich mich nach einem älteren Wallach umgeschaut, aber zu dem Zeitpunkt war gerade nicht das Richtige auf dem Markt. Und ich setzte meine Ideen gerne schnell um, also hab ich voll auf Risiko gestzt und mir eine Jährlingsstute gekauft.
      Was soll ich sagen? Es ist toll!!! Grundsätzlich jedenfalls, denn Lotte ist kein einfaches Pferd. Aber ich mag Herausforderungen!

      In den nächsten 2 Jahren habe ich mich intensiv mit Bodenarbeit, Geschirrgewöhnung und Desensibilisierung beschäftigt und sie dann zum Einfahren in Profihände gegeben.
      Dummerweise hatte sie (einspännig) in der Ausbildung dann einen Unfall (in den Graben geraten, Kutsche umgekippt), was sie wirklich traumatisiert hat. Nach einem weiteren Zwischenfall mit der Kutsche haben wir es dann für ein Jahr gelassen und sie jetzt wieder zum Einfahren weggegeben. "Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen" - sie geht gerade wieder einspännig, bleibt aber noch bis März da, damit sie mehr Sicherheit bekommt.

      Um drin zu bleiben, hatte ich zwischendurch noch eine Fahrbeteiligung an einem Tinker.
      Und, weil ich das auch spannend fand, hab ich einen Säumerkurs gemacht und mir einen alten Armeepacksattel zugelegt.
      Letztes Jahr waren wir damit auch ein Wochenende wandern. Super!!!

      Diesen Herbst möchte ich auch mit dem Rücken anfangen, da mich alles interessiert, was man eben so mit seinem Pferd machen kann.
      Ich werd mich weiter durchschlagen, weil es einfach tierisch Spaß macht, sich so intensiv mit einem Pferd zu beschäftigen.

      Grüße an alle Gleichgesinnten!
      Elke
    • Da ja hier so ruhig geworden ist, werde ich euch mal meine Anfänge berichten .
      Also Ich stamme aus einer alten Bauernfamilie in der Niederlausitz.
      Wie das zu DDR-Zeiten so war wurde auch mein Großvater genötigt in die LPG einzutreten, doch damit war auch das Land und die Pferde der Familie erstmal
      weg. Es war denn erst 1989 das mein Onkel wieder das erste Pferd auf den Hof holte.

      Ich persönlichen habe meine ersten Erfahrungen mit Pferden ca 1992 gemacht,
      auch wenn das nicht die besten waren, als mir das Haffifohlen unseres Nachbarn zur Begrüßung beide Hinterhufe in die Magengrube schlug.
      Danach war erstmal eine Weile Ruhe mit Pferden.

      Nach der Scheidung meiner Eltern half ich dann häufig meinem Onkel bei der Feldarbeit, dabei kam ich den Pferden dann wieder näher.
      Dann durfte ich auch manchmal auf seinen Haffis reiten.
      Er zeigte mir wie ich sitzen musste und wie ich mich im Trapp verhalten musste.

      Dann wurde es ruhig bei mir mit Pferden.
      Ich übte dann lieber das Trecker fahren beim Opa meines Kumpels (fand ich damals ganz toll).
      Mit dreizehn Jahren also 1997 wurden beim Nachbarn ein Warmblutwallach
      und eine Ponystute (meine erste große Pferdeliebe) angeschafft, als Reitpferde für Frau und Kinder.
      Da die Frau nicht immer Zeit hatte und auch bald die Lust am Reiten verlor,
      begann ich immer öfter mit bei den Pferden zu helfen und zu reiten.
      Ja und wie das ja immer so ist, nach dem ersten Abflug der Nachbarstochter
      inklusive ausgeklügelter Schulter und dem ersten Kälteeinbruch des Winters
      waren die anderen Kinder nicht mehr zu sehen.

      Also beschäftigte ich allein wenigstens die Ponystute und ritt mit ihr die Koppelzäune des Nachbarn ab .
      Später baute ich mir aus einer alten Fahrradkarre meine erste "Kutsche", dann folgte ein kleiner Ponywagen .

      Bald wurde mir die stue allein zu wenig und ich kaufte mir eine eigene Ponystute um sie mit der des Nachbarn im Zweispänner zu fahren.
      In der Zeit kaufte meine Mutter einen alten Hof und wir zogen dort ein.
      Ich hatte das Glück das der Nachbar mir dann auch sein Pony verkaufte,
      sodass ich mit beiden dort einzog.
      Meine zuerst gekaufte Stute war dabei schon hochtragend und bekam dann eine wunderschönes Schetti-Haffimixhengstfohlen.
      Doch nach acht Wochen verlor ich die Stute nachdem sie mir die Futterkammer geplündert hat .
      Das Fohlen zog ich dann mit Haferflockenbrei und Honig auf .
      Die nächsten zwei Jahre machte ich mit den Ponys außer füttern und meisten
      Eigentlich gar nichts.
      Der Hengst tanzte mir immer mehr auf der Nase rum und ich wollte schon die Ponys abschaffen, doch da trat meine jetzige Frau in mein Leben.
      Da ich weder aufhören noch weitermachen wollte legte ich das Schicksal der Tiere in ihre Hände und schenkte ihr den dann dreijährigen Hengst.
      Eigentlich sollte er verkauft werden und dafür ein Reitpferd für sie her.
      Doch als der Händler sie sich anschauen sollte erschien niemand.
      Nach telefonischer Nachfrage wo Er denn bleibt sagte seine Frau nur kurz,
      ihr Mann sei am Morgen leider verstorben.

      Das war ein Zeichen!
      Den Hengst hat dann mein Onkel erstmal zu sich genommen, kastrieren lassen und mit zwei Haffis an den Wagen gespannt.
      Und was soll ich sagen wir haben inzwischen zwei Warmblut-Kaltblutmix für unsere zwei ha Acker und unseren Ponywallach haben wir natürlich auch noch .
      Nur mein Liebling, die erste Ponystute, musste ich leider vor 3Jahren mit stolzen 36 gehen lassen .
      Und wir werden dran bleiben!
      Grüße an alle.
      Grüße aus dem Osten,
      Martin