Selbstversorgung früher

    • Selbstversorgung früher

      Diesen Sommer waren wir in einem Freilichtmuseum. Dort waren neben den Bauernhäusern aus dem 18.+19. Jahrhundert auch einige interessante Geschichten zu lesen. Unter anderem war dort erklärt, dass eine Bauernfamilie mit 3-4 ha sich selbst versorgte. Nun frag ich mich - stimmt das wirklich? Und wenn ja, wie bitte ging das denn? Man konnte damals von diesem Land das Vieh versorgen Sommer, wie Winter. Konnte einen Teil davon als Ackerfläche nutzen und als Gemüsegarten um die Versorgung der Familie zu gewährleisten. Und es müssen ja auch noch Erträge übrig gewesen sein, die man veräußern konnte um andere Waren zu kaufen. Ich versteh nicht, wie das von so einer Fläche funktionieren konnte. War das Land so viel fruchtbarer? Lag es an der anderen Viehhaltung, dass die Tiere nur im Stall waren? Wie ging das?
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    • das bezog sich aufs 18.+19. Jahrhundert oder noch früher?
      "Ich will nicht in einer Welt leben, in der alles, was ich sage, alles was ich mache, der Name jedes Gesprächspartners, jeder Ausdruck von Kreativität, Liebe oder Freundschaft aufgezeichnet wird." Edward Snowden - 6.6.2013

      "Aber lasst euch sagen: Es ist schwer eine Obergrenze für Menschen zu finden, wenn das Leid keine hat!" Luise Kinseher - 24.02.2016
    • Ich weiß leider nicht mehr, bei welchem Hof es genau war, bezog sich auf einen der ausgestellten Höfe und die waren alle so aus diesem Zeitraum. Manche Höfe gingen auch noch bis ins 20. Jahrhundert.
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    • 3-4 ha war in dem Sinne kein Bauernhof, sondern eine Kate mit Viehhaltung.

      In meinem speziellen Fall wurden dort 1 Pferd, 4 Milchkühe, 2 Jungrinder, 2-4 Kälber, 2 Schweine und diverses Geflügel gehalten.
      Die männliche erwachsene Person war im Haupterwerb Handwerker, damals war der Arbeitsdruck nicht so groß und man konnte sich völlig problemlos zur Ernte die notwendige Zeit nehmen. Auch am Nachmittag waren die Leute dann noch so fit, daß sie sich der Landwirtschaft widmen konnten. Sie haben insgesamt zwar länger, aber ohne diesen heute vorhandenen Leistungsdruck arbeiten können.
      Die weiblichen Personen und Kinder halfen selbstverständlich mit. Garten und Viehversorgung sowie das noch per Hand durchgeführte Melken wurde von ihnen bewerkstelligt. Zur Erntezeit mußten alle mit anfassen. Das nicht zur Eigenversorgung benötigte Erntegut — Kartoffeln, Getreide und je nach Gegend und Boden andere Feldfrüchte — wurden neben den Gartenfrüchten verkauft.
      Die Ausgaben damals waren so gering — kein Auto, kein TV, kein Stromanschluß —, daß man noch gut Geld beiseite legen konnte. Davon wurden dann besseres Nutzvieh oder auch ab und zu etwas Land gekauft. Einzige Ausgaben waren die für die Bekleidung und nicht selbst produzierte Nahrungsmittel ausgegeben. Ab und zu mußte dann der Tierarzt und der Hufschmied bezahlt werden.
      Vieles ging auch nach dem Motto: Hilfst du mir so helf‘ ich dir.

      Nahrungsmittel waren damals verhältnismäßig viel teurer als heute und so waren Bauern die mit Geld umgehen konnten (es waren wohl eher die Frauen die das verwalteten) wohlhabend. Nicht im heutigen Sinne, sondern sie hatten keine Schulden und waren mit dem Nötigsten mehr als versorgt. Konsumansprüche wie wir sie heute als selbstverständlich ansehen waren damals komplett unbekannt.

      Die Milchkühe wurden im Winter in Anbindehaltung gehalten, in der Übergangszeit morgens ‘raus und abend ‘reingeholt, den Sommer über komplett draußen. Kälber waren die ersten Monate am Hof, danach je nach Jahreszeit nur draußen, ebenso wie die Jungrinder. Eine Zufütterung wurde, wenn überhaupt, nur mit Selbstproduziertem vorgenommen.

      Das Land wurde anders bewirtschaftet. „Kunstdünger“ wurde erst während des 19. Jahrhunderts entdeckt (Haber-Bosch-Verfahren, wissenschaftlich geführte Düngeversuche mit Kali und Phosphat). Eine bewährte Fruchtfolge und ggf. Brache ließen das Land nicht, so wie heute mit den zu engen Fruchtfolgen, veröden. Das Heu war allerdings in den seltensten Fällen von guter Qualität, bei vielen Pferden war Husten durch Staub im Futter normal. Es gab als Wettervorhersage lediglich die Bauernregeln und das Gefühl im Bauch wann Heu gemacht werden sollte. Auch die Ständer-/Anbindehaltung im Winter war für viele Pferde bestimmt nicht optimal. Auch für die Kühe waren die engen und minimal belüfteten Anbindeställe nicht gerade Leistungsfördernd. Aber das Wasser durfte in den Ställen nicht einfrieren.
      Du darfst aber nicht vergessen, daß die Tiere zum Gelderwerb und für den Eigenbedarf gehalten wurden. Es war damals bestimmt keine Spaßgesellschaft auf den Höfen!
    • Wow vielen Dank für die ausführliche Beschreibung. Woher weißt Du das alles?

      Uns hat dies halt sehr gewundert, da wir selbst 3 ha besitzen und bei uns reicht es nicht mal für Weidehaltung und Heu für den Winter. Und wenn man dann noch überlegt, dass ein Teil davon Acker sein müßte, kam bei uns natürlich sofort die Frage auf, wie das funktionieren konnte. Haben wir die Pferde im Sommer auf der Weide, können wir kein Heu mehr machen, aber selbst wenn die Pferde nicht auf die Weide kommen, reicht die Fläche nicht mal für den ganzen Winter an Heu- geschweige denn noch für Kühe und sonstige Viecher. Gibt es eigentlich Bücher über den Alltag damals?
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    • Die große Welle der Selbstversorger war so vor 25 Jahren, der Guru war John Seymour (war ein britischer Farmer und Autor. Durch seine
      Bücher und Kurse gilt er als Pionier einer modernen Selbstversorgung). Er hatte verschiedene Hofprojekte entwickelt um sich selbst zu versorgen. So den 1 Morgen Hof und den 4 Morgen Hof(1 Morgen=2500m²).
    • @Sempra: Du schreibst von 3 ha und Pferden? vermutlich noch Großpferde? Hier in der Gegend hatten nur sehr wohlhabende Leut 1 pferd, normal wurden Pferd+Kuh zusammengespannt (oder mehrere Pferde unterschiedlicher Besitzer), bzw Küh und Mensch....Diese Pferde sahen ein wenig anders aus als heute und waren natürlich deutlich kleiner. ich hab mal im Shettyforum ein Bild von Hanne frisch nach Schmied eingestellt, gab das einen Aufschrei, wie unmöglich der Gaul steht und wie sein Ernährungszustand sei....zur Info: Das war ein altes Arbeitspferd mit 21 am Saisonende, die war weißgott nicht mager, nur nicht so untrainiert und mastig wie heut üblich und die stand nicht regelgerecht, aber die hat bei mir 3 Jahre Dienst geschoben ohne 1 tag auszufallen wegen Lahmheit. So ungefähr haben damals die pferde auch ausgesehen, keine schönheiten, eher noch deutlich dünner, aber leistungsfähig und gewohnt. meine Pferdle grasen überall mal grad Wegränder ab usw: nicht vergessen dass in alten Zeiten alles genutzt wurde, unsere Arbeiter frisch jaulen immer heftig, wenn sie sehen wie die Wegränder in D ungenutzt sind...gearbeitet wurde ~von 4.30 -21.00 (danach wurde dann aber geschlafen und nicht die 3 fach buchführung sortiert)....heut arbeiten wir in der saison mal 10-12 Tage 18-20 Stunden, wobei ich anschließend idr 1 Monat brauch bis ich wieder zurechnungsfähig bin, in schlimmen Jahren haben wir schonmal bis 2 Wochen gebraucht um überhaupt wieder schlafen zu können so hoch war der Adrenalinpegel nach der Ernte. ich vermute, dass damals der Stress niedriger war. mfg Kirsten
    • Was? Selbstversorgung mit 4 Morgen? Danke für den Namen - ich werde mal googlen und mich da einlesen. Klingt ja interessant - und das hat funktioniert bei John Seymour?

      @ Kirsten: Ja ich weiß, die meisten Bauern hatten damals keine Pferde, das war Luxus. Wir haben 4 Kaltblüter, die putzen natürlich schon eine gute Menge weg. Wir mähen bei uns im Dorf alle Biotopstreifen und Feldwege, weil mein Mann sich immer schwarz ärgert, wenn das gute Gras einfach so gemulcht wird. Natürlich werden wir dann von den Leuten immer belächelt, wo es doch heute Futter im Überfluss gibt - sich da noch die Mühe zu machen und den "Dreck" mitzumähen. Aber da kommt dann auch schon einiges an Heu zusammen. Trotzdem müssen wir für die Pferde noch Heu zukaufen, geschweige denn, dass Platz wäre für einen kleinen Kartoffelacker. Wir werden es in der Genügsamkeit sicherlich nicht erreichen, wie damals uns komplett selbst versorgen zu können. Aber wir würden gerne, das was wir haben, besser ausnutzen. Offensichtlich sind wir da noch zu verschwenderisch. Nur fehlt uns der Hebel, wo wir ansetzen müssen.
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    • Eine sehr gute Lektüre ist Herwig Pommeresche´s Buch Humussphäre. Er gibt darin auch Zahlen an mit wie viel Grund wie viele Menschen in welchen Epochen ernährt werden können und konnten.

      Er verweißt auch auf die Bücher von Oswald Hitschfeld (davon habe ich aber noch keines gelesen)


      Wenn man sich ein Pferd anschafft um sich selbst zu ernähren, dann ist das genauso als ob man sich einen 100 PS Schlepper kauft um eine 3 köpfige Familie zu ernähren.

      Pommeresche zitiert über Hitschfeld Dr. Feist wonach eine 6 Personen Familie von 2000 m² Land zu ernähren ist bei einer Arbeitszeit von 71 Minuten je Tag.
      Wenn man dem jetzt die Futterfläche von einem Pferd von 10.000 m² gegenüberstellt sieht man wie infeffizient das ist.
      Mit dem Schlepper ist das noch schlechter, hierzu die Arbeit von Zimmermann, die immer wieder gern zitiert wird.

      In der heutigen LW, schaffen wir es gerade mal 1-2 Personen je 10.000 m² zu ernähren. Während Hochkulturen vor 500 Jahren bis zu 5 Menchen je 10.000 m² ernährt haben.
      Wie gesagt dazu mal Pommeresche lesen, er gibt dazu auch wiss. Quellen an und zeigt wie man es heute machen kann.


      Die Seymour Bücher habe ich mir angeschaut, die sind recht oberflächlich in meinen Augen, da sind keine "Kochrezepte" drin, wie wir sie gerne nehmen. Während Pommeresche dazu mehr angibt.

      Hat schon mal jemand Hitschfeld gelesen und kann dazu etwas sagen ?
      Kannst Du schon mit Pferden arbeiten ?
      Oder mußt Du noch Traktor fahren ?

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Fuhrmann ()

    • Sempra schrieb:

      Uns hat dies halt sehr gewundert, da wir selbst 3 ha besitzen und bei uns reicht es nicht mal für Weidehaltung und Heu für den Winter.

      Sempra schrieb:

      Wir haben 4 Kaltblüter,

      Um mal nur auf Deinen speziellen Fall ein zu gehen:
      Ich habe 5 Fjordpferde auf ca 1,5 ha.
      Durch Einteilung in mehrere Flächen, Umweidung nach ein paar Wochen und mindestens wöchentliches Absammeln des Mistes kann ich die Pferde nicht nur das ganze Jahr dort laufen lassen, sondern auch noch Heu von einem Teil der Fläche machen.
      Damit decke ich über die Hälfte meines Jahresbedarfs ab.
      Mit einen halben Hektar mehr könnte ich meine Ponys komplett selbst versorgen.
    • Aus einem gut organisierten Garten gibt es mehr Ertrag als auf einem Acker .
      natürlich auf den qm.gerechnet.
      Dazu brauchts aber auch viel mehr Arbeit ,
      die sich dafür übers Jahr anders verteilt.
      Denke mal das früher die Frauen und Kinder mehr zum Essen und Überleben
      beigetragen haben als die Männer.
      Mit Garten, Hühner, Kaninchen ,uva.
      Denn das Kleinvieh half zu überleben.
      Hühner und anderes Geflügel -Eier und Fleisch
      Garantiert hatte jeder Hof auch Kaninchen / Stallhasen .
      Kaninchen sind sehr fruchtbar ,brauchen auch nicht viel Futter um groß zu werden ,
      Ziegen sind genügsam ,fressen das was Kühe und Pferde stehen lassen ,
      liefern Milch und Fleisch .
      Alle Kleintiere machen Mist , der nicht wie heutzutage laut EU schon Sondermüll ist ,
      sondern wertvoller Dünger war und ist.
      Auch gab es Fleisch nur an Sonn-oder Feiertagen.
    • Wie waren zur damaligen Zeit die Inhaltsstoffe vom Gras/Heu. Weiß das jemand? Würde mich mal interessieren, wie sich das im Vergleich zu heute verändert hat. Ich würde mal schätzen, dass das Gras einen höheren Rohfasergehalt hatte oder?
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    • die Wiesen waren vor allem artenreicher. Mehr Kräuter, mehr Wildblumen.

      Aber ich stimme zu, dass sich nur die reichen Bauern ein Pferd geleistet haben. Die anderen haben die Milchkuh eingespannt und die war dann ein Dreinutzungstier - Milch, Arbeit, Fleisch. Bzw., wenn man ein Pferd hatte, dann hat das alle Arbeiten geleistet und lebte alleine zusammen mit dem anderen Vieh.

      Für schwere Arbeiten hat man sich Gespanne ausgeliehen (machen die Amish heute noch so) bzw. wurde ggfs. ein Grossgespann von der gesamten Gemeinde finanziert.

      In Schottland z.B. wurde das Highlandpony entwickelt: zähes, genügsames Inselpony wurde mit Clydesdale gekreuzt, um ein allround-Arbeitspony zu erhalten, das den ganzen Tag vor Kutsche, Pflug oder unter dem Reiter gehen konnte und kein Beifutter brauchte, sondern sich von den kargen Weiden erhalten konnte. Schwerfuttrige Pferde hätten sich da nicht durchgesetzt.
      Sabine M.H.
      Arbeitende Ziegen und Highland Ponies
    • was mir dazu auch noch einfällt:

      man muss sich vor Augen halten, dass manche Betriebe so klein waren, weil die Flächen unter den Söhnen teils ja schon über Generationen immer mehr verteilt wurden. Und dann wurde das Land als Acker genutzt und nicht nur als Weide und das Futter für die Tiere "nebenher" gewonnen:

      es wurden Wegränder und kleine Waldlichtungen gemäht, um jeden Baum herum mit der Sense, Böschungen, etc.

      Ziegen wurden auf jedem kleinen Fleckchen Land angepflockt, um grasen zu können oder Kinder/Grossmutter ging mit ihr raus, um Hecken und Böschungen abzuweiden. Vieh durfte noch in die Wälder getrieben werden = Waldweiderecht. Im Herbst wurde das Laub aus dem Wald gekehrt als Einstreu und Winterfutter. Man hat mehrmals jährlich Laubbäume beschnitten und die Zweige als Futter verabreicht (das Wort "Laubhütte" kommt davon) = Hutebäume. Es gab Gemeindeweiden, auf die morgens alle Tiere des Ortes getrieben und vom Dorfhirten beaufsichtigt wurden.

      Und dann war's ganz knochenhart eben auch so, wenn die Ernte nicht ausreichte, musste die Familie hungern, Kinder/Familienmitglieder in die Städte zum arbeiten schicken oder irgendwie anderweitig Geld herbeischaffen. Gerade in kargen Regionen mussten die Familien Zweiteinkommen durch Lohnarbeiten realisieren: schnitzen und andere Holzarbeiten (z.B. Schindelherstellung), auftragsspinnen oder -stricken, weben, uvm.
      Sabine M.H.
      Arbeitende Ziegen und Highland Ponies
    • Sempra schrieb:

      Wie waren zur damaligen Zeit die Inhaltsstoffe vom Gras/Heu?

      Durch die züchterische Bearbeitung wurden der Energie- und Eiweißgehalt deutlich erhöht. Gut für Milchkühe, schlecht für Pferde...

      Irgendwo in S-H wird an der Vermehrung von nicht züchterisch verändertten Gräsern gearbeitet. Das Auffinden bereitet allerdings große Schwierigkeiten, denn es gibt kaum noch naturbelassene Arten.
    • Im Herbst wurde das Laub aus dem Wald gekehrt als Einstreu und Winterfutter.
      grad aktuell :thumbup:
      um die Walnußblätter beneide ich meine Rinder, diese Blätter riechen zu gut um sie einzustreuen
      momentan fressen sie Ahorn, Esche, Birke ...
      das sind Äste vom Ausholzen, da sind die Blätter zT. schon trocken und es wird trotzdem noch "ausgerauft"

      ps: vorsicht bei Ahornblättern und Pferden wegen atypischer Weidemyopathie
      "Ich will nicht in einer Welt leben, in der alles, was ich sage, alles was ich mache, der Name jedes Gesprächspartners, jeder Ausdruck von Kreativität, Liebe oder Freundschaft aufgezeichnet wird." Edward Snowden - 6.6.2013

      "Aber lasst euch sagen: Es ist schwer eine Obergrenze für Menschen zu finden, wenn das Leid keine hat!" Luise Kinseher - 24.02.2016

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von CharlyBonifaz ()

    • in seinem Buch "Laubgeschichten" erwähnt der Autor übrigens auch, dass die früher verwendete Laubeinstreu deutlich hochwertiger als Dünger war, als das später aufkommende - und wohl von diversen "Agrarfachleuten" der damaligen Zeit propagierte - Stroh.
      Sabine M.H.
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    • Im Freilichtmuseum habe ich auch Boxen gesehen, die ganz dick mit Farnkraut eingestreut waren. Aber Laub und Farn saugt doch gar nicht so auf, wie Stroh - oder?
      Michel von Mattes (Rh-D) - PSSM homozygot positiv
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