Langsamer. Kleiner. Gut.

    • jakob schrieb:

      oder ist das schon so ??
      nicht daß ich wüßte, im Gegenteil, da werden die Abfalltonnen an den Lebensmittelcentern noch zugesperrt, damit ja Keiner containern kann

      es soll allerdings Läden geben, die die Tafel mit solcher Ware unterstützen

      das damit nicht erfaßte Problem: es wird ja in der Landwirtschaft schon mehr produziert, um Lieferverträge einhalten zu können, und schon da fällt Abfall an
      wer macht zB. heute noch Kartoffel-nachlese? das wäre ergiebig bei den derzeitigen Maschinen ...
      "Ich will nicht in einer Welt leben, in der alles, was ich sage, alles was ich mache, der Name jedes Gesprächspartners, jeder Ausdruck von Kreativität, Liebe oder Freundschaft aufgezeichnet wird." Edward Snowden - 6.6.2013

      "Aber lasst euch sagen: Es ist schwer eine Obergrenze für Menschen zu finden, wenn das Leid keine hat!" Luise Kinseher - 24.02.2016
    • Ihr wisst nicht, was die Tafeln alles wegschmeißen. Ich bekomm jede Woche von unserer Tafel die Reste. Neulich waren es über zehn Kisten z.T. Noch frischer und guter Salat, oft ist es Brot, dass auch noch frisch ist. Im Frühjahr sind es regelmäßig zwei schöne Kisten mit Spargel.
      Ich kenne einige von den Damen, die dort das Essen verteilen und die sagen, am meisten werden die Fertigprodukte mitgenommen und die gesunden Sachen bleiben liegen.
      Dann bin ich nicht der Einzige, der etwas bekommt und die Frauen werden sich auch noch was mit nehmen. Ich verteil diese Reste natürlich weiter, der Salat neulich ging an einen Freund, der zwei Sauen hat, das Brot geht an verschiedene Geflügelhalter..
    • Ja, das ist ein großes Thema. Zuviele Lebensmittel werden produziert/weggeworfen. Wir versuchens im kleinen, bei uns zu Hause zu vermeiden. Gerade mit den Lebensmitteln die man kauft. Wir werfen maximal zwei Löffel Reis oder einen Knödel weg. Aber auch nur wenns wirklich niiiicht anders geht.

      Die Nachbarn meiner Eltern gehen zur Tafel. Da fliegen jede Woche die frischen und gesunden Gemüse einfach aus dem Fenster :cursing:
      Das einzig Beständige ist der Wandel :!:
    • CharlyBonifaz schrieb:

      nicht daß ich wüßte, im Gegenteil, da werden die Abfalltonnen an den Lebensmittelcentern noch zugesperrt, damit ja Keiner containern kann

      es soll allerdings Läden geben, die die Tafel mit solcher Ware unterstützen

      das damit nicht erfaßte Problem: es wird ja in der Landwirtschaft schon mehr produziert, um Lieferverträge einhalten zu können, und schon da fällt Abfall an
      wer macht zB. heute noch Kartoffel-nachlese? das wäre ergiebig bei den derzeitigen Maschinen ...

      schwiriges spagat für die landwierte, die strafen sind wahrscheinlich sehr hoch wenn sie nicht liefern können dann lieber mehr produziert, verkehrte welt.
      ich glaube das sind in deutschland die gesetze die da gegen sprechen,( holst du dir was aus dem container und wirst krank ) kann man die handelskette noch verklagen,
      das habe ich irgendwo mal gelesen. naja alles mist.


      ( Verheizt für billige Milch - Das Leiden der deutschen Turbokühe ), das beglagen die landwirte ja auch schon lange, und das mit recht.

      ardmediathek.de/tv/Reportage-D…d=29615400&bcastId=799280
      es ist ein umdenken der landwirte schon da, aber der exestenstruck ist einfach sehr hoch.

      man könnte die lebensmittel ja auch an diese menschen verteilen.
      ardmediathek.de/tv/Reportage-D…d=29672610&bcastId=799280

      gruss
      :] " Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten." :]

      Dieser Beitrag wurde bereits 7 mal editiert, zuletzt von jakob ()

    • hallo dauwahaawer,


      Dauwahaawer schrieb:

      Wenn ich in der neuen Ausgabe vom Landwirschaftlichen Wochenblatt BW Agrar lese,mit was man die Kartoffeln zu welchem Zweck spritzen soll,lese ich bestimmt nirgends Kartoffeln nach,sondern esse nur meine eigenen.Thomas
      Ja,unsere eigenen das machen wir auch, nur hat aber nicht jeder die möglichkeit, und glaube mir wenn du hunger hast ist du auch diese kartoffeln. :)

      gruss
      :] " Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten." :]
    • Wenn es wirklich 18ha auf 55 Flächen sind, dann wären die einzelnen Schläge ja im Durchschnitt gerade mal 3272m² groß.
      An derart kleinen Flächen haben die konventionellen Landwirte zum Glück nicht viel Interesse, weil die sich mit den großen Landmaschinen kaum mehr bearbeiten lassen.
      Würde dieser Landwirt sich nicht um die Flächen kümmern, so würden die sicher kaum mehr bewirtschaftet werden. Hier sieht man immer häufiger kleine Schläge, die nicht mehr bewirtschaftet werden. Jetzt zu dieser Jahreszeit blühen die so schön gelb vom JKK.
    • In Waldhessen, im Knüll sind die Flächen, ist die allgemeine Flächenstruktur ähnlich derer in anderen Mittelgebirgsregionen. Mehr oder weniger steile Hanglagen, Böschungen, Hecken, Wälle, Gräben, steinige Äcker. Also alles in allem überall irgend welche Hindernisse (vor allem für große Lohnunternehmermaschinen), welche - auch mit Zugtiergespannarbeit nicht unbedingt einfach zu bearbeiten sind.
      Kaltblutpower.
      Wehe, wenn sie losgelassen
      :D

      > ein „Mehr“ muss nicht immer auch ein „Besser“ bedeuten <

      Bewahren von Traditionen ist nicht das Anbeten von Asche, sondern die weitergabe des Feuer's
      (frei nach Gustav Mahler)
    • Bernstein schrieb:

      Wenn es wirklich 18ha auf 55 Flächen sind, dann wären die einzelnen Schläge ja im Durchschnitt gerade mal 3272m² groß.
      Die Journalisten sind meist nicht vom Fach und schreiben ab und zu auch einen Käse zusammen. Bei Texten kann man jeweils verlangen, dass der Bericht noch zum Gegenlesen vorgelegt wird, bei Filmen ist es nicht so einfach.
      Von Daniel selber weiss ich, dass sein Betrieb um die 30 Hektar hat, dann sieht es schon wieder anders aus mit der Rechnung.

      Gruss E. Schmid
    • Was im Film "Landwirtschaft wie vor 100 Jahren" als nostalgische Pferdewirtschaft aussieht ,kann praktisch mit bodenbetrieben Geräten nur in begrenzten Zeiten -Flächen bearbeitet werden .Mit 2 Gespannen schafft man nur 5 Ha pro Schlag .Das immer mehr motorisierte Vorderwägen die Schlaggrösse erweitern wurde nicht gezeigt ,sowie ein Grossteil der 35 Ha doch mit dem Traktor erledigt wird. Ich würde mir nur 5 so romantik ,nostalgische Freunde als Helfer wünschen ,aber wenn es so weit ist liegen die lieber am See in der Sonne und kommen erst abends um ein Bier.

      Gruss v.Spyder.
    • Danke, sehr schön!

      Schade, daß es nur ein kurzer Eindruck war - ich hätte gern mehr gesehen und erfahren.

      Die Ardennerin

      PS. Ich suche schon länger für meinen Moritz ein Arbeitshalfter und das passende Gebiß zum Einknebeln. Ich finde nur XFULL statt Shetty/Pony. Falls jemand etwas wüßte... Danke!
    • "Fortschritt" um jeden Preis

      Gestern hat mich ein Freund besucht, der immer wieder einmal in die Mongolei reist. Beim Kaffee entstand eine angeregte Diskussion über „Fortschritt“:

      Bei seinem letzten Besuch der Mongolei sah er, dass auch bei den Pferdehirten dort mittlerweile der „Fortschritt“ eingezogen ist. Statt dem Pferd wird nun ein Moped verwendet.

      Da aber der Einsatz der traditionellen Uurge, der fast nun Meter langen „Lassostange“, und das gleichzeitige Lenken des Mopeds schlecht geht, sitzt er nun auf dem Soziussitz und braucht zusätzlich einen Fahrer, der lenkt.
      Was hat ihm der Fortschritt gebracht?:
      Er braucht jetzt einen zusätzlichen Mann, zusätzlichen Sprit und ist weniger wendig, ist aber dem Zeitgeist gefolgt und "modern"!


      Am Beispiel der Roboterautos, den autonomen Landfahrzeugen, an deren Entwicklung derzeit mehrere Unternehmen der IT- und Automobilindustrie und andere Gruppen arbeiten, kamen wir zum Schluss, dass nach über 100 Jahre Entwicklung des KFZs der „Fortschritt“ uns wieder dorthin zurück führt, wo wir am Anfang waren:

      Unsere Großväter konnten sich auch schon nach einem Gasthausbesuch auf ihr Fuhrwerk setzen und ein Nickerchen machen, während sie ihre „Biozugmaschine“ autonom nach Hause brachte! :-]
      Lange Ohren sind meine Leidenschaft! Deine auch?
    • Albert schrieb:

      Gestern hat mich ein Freund besucht, der immer wieder einmal in die Mongolei reist. Beim Kaffee entstand eine angeregte Diskussion über „Fortschritt“:

      Bei seinem letzten Besuch der Mongolei sah er, dass auch bei den Pferdehirten dort mittlerweile der „Fortschritt“ eingezogen ist. Statt dem Pferd wird nun ein Moped verwendet.

      Da aber der Einsatz der traditionellen Uurge, der fast nun Meter langen „Lassostange“, und das gleichzeitige Lenken des Mopeds schlecht geht, sitzt er nun auf dem Soziussitz und braucht zusätzlich einen Fahrer, der lenkt.
      Was hat ihm der Fortschritt gebracht?:
      Er braucht jetzt einen zusätzlichen Mann, zusätzlichen Sprit und ist weniger wendig, ist aber dem Zeitgeist gefolgt und "modern"!


      Am Beispiel der Roboterautos, den autonomen Landfahrzeugen, an deren Entwicklung derzeit mehrere Unternehmen der IT- und Automobilindustrie und andere Gruppen arbeiten, kamen wir zum Schluss, dass nach über 100 Jahre Entwicklung des KFZs der „Fortschritt“ uns wieder dorthin zurück führt, wo wir am Anfang waren:

      Unsere Großväter konnten sich auch schon nach einem Gasthausbesuch auf ihr Fuhrwerk setzen und ein Nickerchen machen, während sie ihre „Biozugmaschine“ autonom nach Hause brachte! :-]
      Hier ein Beispiel (keine 2 Minuten):



      Viel Spass
      Arthur

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Arthur ()