Langsamer. Kleiner. Gut.

    • Langsamer. Kleiner. Gut.

      Langsamer. Kleiner. Gut.
      Mit natürlicher Pferdekraft aus der Fortschrittsfalle in der Landwirtschaft



      Unter Fortschritt wird allgemein technischer Fortschritt verstanden - immer schneller, immer größer, immer mehr. Doch die Natur läßt sich ein solches Fortschrittsdenken nicht aufdrücken. Spätestens, wenn für einen Laien die Umweltschädigungen durch eine technisierte und industrialisierte Landwirtschaft sichtbar werden, ist es Zeit innezuhalten und neue Wege zu suchen. Was liegt da näher, als "best practice"-Methoden zum Einsatz zu bringen, die ihre Umweltverträglichkeit und Praxistauglichkeit in Jahren und Jahrhunderten unter Beweis gestellt haben? Die Eigenschaft des Pferdes als Lieferant von erneuerbarer Energie, Arbeitskraft und natürlichem Dünger machen es zum idealen Partner des Bauern und Freund des Regenwurms und damit zur idealen Triebfeder einer nachhaltigen Landwirtschaft. Zusammen bilden sie eine unschlagbare Allianz in der Absicherung der Bodenfruchtbarkeit und damit der Zukunftssicherung unserer Nahrungsmittel-Ressourcen.

      Die Bilderfibel porträtiert mit viel Gefühl und reich bebildert heutige Pferdebauern in Deutschland und der Schweiz und zeigt Möglichkeiten eines Strukturwandels der neuen Art auf.

      Bei Amazon

      oder beim Buchhändler Ihres Vertrauens.

      Therese Grosswiele Verlag 2013
      148 Seiten, Hardcover: 22 x 16 cm
      210 Abbildungen
      ISBN 978-3-00-041548-7
      :) Fahren ja: aber mit Verstand :)
    • Deutscher Buchhandel

      A. Nemitz schrieb:

      Amazon meldet: "Derzeit nicht verfügbar"
      Notfalls beim Verlag direkt bestellen, weil das Buch nagelneu ist und die Auslieferung gerade erst beginnt, deshalb ist es noch nirgends auf Lager.

      Oder aber, statt Amazon, den deutschen Buchhandel unterstützen und Bestellungen dort platzieren, wäre auch eine gute Initiative, z.B. mit diesen links: http://www.buchhandel.de/?strFrame=titel…8-3-00-041548-7 oder neuebuecher.de/vlbid/0-4371452/.

      Die Buchhandel-Einstiegsseite ist hier, da kann man sich einen Buchladen seines Vertrauens raussuchen: buchhandel.de/
      Und hoffentlich kennt jeder noch eine Buchhandlung von innen... da gibt es richtige Bücher zum Anfassen, Riechen, Schmökern...

      Real life eben. 8)
      > Für ein partnerschaftliches Miteinander von Mensch und Pferd und friedliche Koexistenz. <
    • Langsamer, Kleiner, Gut !

      Langsamer, Kleiner, Gut !

      Schon wenn man das Buch in die Hand nimmt, man muss umdenken. Kommen die meisten Bücher im Hochformat, so hält man das Buch von Therese Grosswiele quer.
      Und so bietet das Buch auch viel Information zum Umdenken, es fasst viele Argumente für die Nutzung von Arbeitspferden zusammen und gibt viele Anregungen anders zu handeln.
      Die guten Quellenangaben hinterlegen die Aussagen, und sie machen das Buch für Insider und für Einsteiger gleichermaßen interessant. Das Buch bietet einen gründlichen Einstieg in die Materie „ Warum es sinnvoll ist mit Arbeitspferden zu arbeiten „ und die Quellen bieten die die Möglichkeit die Themen zu vertiefen !

      Die Vorstellung von vier Höfen die unterschiedlicher nicht sein können runden das ganze sehr gut ab. Es zeigt wie vielfältig der Einstieg und die Bewirtschaftung eines Hofes sein können. Und man muss nicht unbedingt einen eigenen Hof besitzen um Landwirtschaft mit Pferden zu betreiben, und auch der Quereinsteiger kann es.

      Und Quer denken ist in einigen Kapitel angesagt. In dem Thema „Arbeiten ist so anstrengend“ werden Marotten unserer modernen Gesellschaft hinterfragt die mich zwischen zustimmendem nicken und amüsiertem lächeln abwechseln liesen.

      Fazit: ein gelungenes Buch das in die richtige Richtung geht, Danke !

      Kannst Du schon mit Pferden arbeiten ?
      Oder mußt Du noch Traktor fahren ?
    • Langsamer.Kleiner.Gut

      :-] So, meine Bestellung zur "Bücherei meines Vertrauens" ist erledigt . Nun bin ich auf das Buch wirklich gespannt.

      Auch wenn ich nicht mit Pferden arbeite, interessiert mich das Thema schon sehr. Wenn ich noch mal 30 wäre, würde ich`s wahrscheinlich versuchen-

      roper
    • Hallo
      habe mir das Buch gekauft (Buchhandlung) und in einem Rutsch durchgelesen. Heute bei endlich ergiebiegem Regen werde ich es noch mal gründlich erarbeiten. Es ist ein Extrakt von Argumenten für nartürlichen Landbau und moderner Pferdearbeit, aber nicht belehrend oder gar dogmatisch. Sehr empfehlendswert.

      Grüße
      Ralf
    • So jetzt hab ichs auch gelesen. Ein sehr schönes Buch, hat mir gut gefallen und lässt sich leicht lesen. Von mir aus hätte es noch mehr Betriebsvorstellungen drin haben können, die hab ich richtig gern gelesen. Ein Buch das Mut macht. (Und selbstverständlich habe ich das Buch politisch korrekt im örtlichen Buchhandel bestellt).
    • Auch ich habe das Buch mittlerweise gelesen. Sehr empfehlenswert. Werde es wohl nochmals studieren.

      Schade nur ,das wahrscheinlich nur diejenigen solch ein Buch in die Finger bekommen, welche sowieso vom Inhalt schon mehr oder weniger überzeugt sind.

      Aber wie bringt man der Masse der Bevölkerung solche Gedanken näher?? :huh:
    • Hallo,

      roper schrieb:



      Aber wie bringt man der Masse der Bevölkerung solche Gedanken näher?? :huh:

      Weihnachten naht :rolleyes: , unser "Großer", Doktoraspirant in Betriebswirtschaft, unser "ganzer Pferdekram ist sowieso Blödsinn", bekommt dieses Buch vom Christkind. (aber nur, wenn er artig war :D ), deshalb müssen wir jetzt zwei beim örtlichen Buchhändler bestellen.

      Gruß, Harald
      Nach dem Misten ist... vor dem Misten :pinch:
    • Langsamer,Kleiner,Gut!

      Ein wirklich ein gelungenes Buch mit fundiertem Inhalt. Es hat mich besonders gefreut die Betriebsvorstellung von meinem Freund Ekkert Lesse zu lesen. Und sie ist echt gelungen und trifft den Nagel auf den Kopf. Alle hier lesenden sollten für weitere Verbreitung sorgen ob verschenken oder weiterempfehlen!

      Gruß der Prickler
      :P
    • Bücher zu bestimmten Themenbereichen liest doch nur jemand der sich, auch wenn es nur ein klitzekleines Bisschen ist, dafür interessiert.
      Das schließt mich ein, und bestimmt auch jeden anderen in diesem Forum.

      Dieses Buch ist für den der sich dafür interessiert eine aufschlußreiche Lektüre und ich finde es gut, daß es so ein Buch jetzt gibt. Es kann Leuten Mut machen ihre Träume zu verwirklichen und Landwirtschaft mit Pferden zu betreiben. Eines ist dafür aber Grundvoraussetzung: Die Passion mit Pferden arbeiten zu wollen.
    • Randbereiche - ausweiten

      jkoerner schrieb:

      liest doch nur jemand der sich, auch wenn es nur ein klitzekleines Bisschen ist, dafür interessiert.
      Ehrlich gesagt hege ich die Hoffnung, dass sich gerade die "RANDBEREICHE" von potentiell Interessierten und Betroffenen, z.B. Landwirte, Agrar-Studenten und politische Entscheidungsträger, öffnen und für das Thema interessieren lassen. Auch mir ist erst schrittweise klar geworden, was die industrialisierte Landwirtschaft den Böden antut. Und damit tatsächlich langfristig unsere Versorgung bedroht. Bodenfruchtbarkeit ist Dreh-und Angelpunkt. Und hier wiederum kann das Pferd eine herausragend positive Rolle spielen.

      Deshalb ist für mich der erste Schritt, nicht mehr mit 60-Tonnern über den Acker zu fahren, auch nicht mit 20-Tonnern. Und wenn man dann eh schon "kleiner" geworden ist und bodenschonend DENKEN und ARBEITEN will, dann eröffnet sich auch für den ein oder anderen wieder die Perspektive Pferd. Weil er dann das Potential dieses Arbeitspartners erkennen kann.

      In diesem Sinne ist das Buch für mich ein Stück Lobby-Arbeit für eine pferdegestützte Landwirtschaft.

      PS: meine Nachbarn, konventionell wirtschaftende Landwirte, haben sich das Buch - rein aus Interesse - auch zugelegt. Jetzt können die
      Gespräche beginnen ...
      ^^ :!:
      > Für ein partnerschaftliches Miteinander von Mensch und Pferd und friedliche Koexistenz. <
    • LustundLaune_08 schrieb:

      Jetzt können die
      Gespräche beginnen ...

      Ich hatte zu Beginn dieser Woche ein Gespräch mit dem Leiter eines Maschinenrings. Fakt ist, daß die deutsche und europäische Landwirtschaft in Konkurrenz mit der Landwirtschaft der ganzen Welt steht. Unter dem Strich zählt das Geld.
      Den Beteiligten ist (mittlerweile) sehr wohl klar, daß die immer größeren Maschinen keine Lösung sind, aber wo sind die schnellgreifenden Alternativen die eine vergleichbare Produktivität vorweisen können?

      Der Verbraucher entscheidet mit seinem Griff in’s Regal welche Produkte hergestellt werden. Wenn der Verbraucher entscheidet keine konventionell erzeugten Produkte mehr zu kaufen wird die Produktion umgestellt. Sonst nicht. Also muß sich das Verbraucherverhalten ändern.

      Langsamer Kleiner Gut wird von allen befürwortet, ist aber momentan flächendeckend nicht möglich.

      PS Zeige den durch Anschaffungen verschuldeten Landwirten den Weg aus dem Hamsterrad und sie werden dich herzen & küssen. Bislang gilt doch die Parole: „Wachsen oder weichen.“
      Wer keine eigenen Maschinen mehr hat terrorisiert den Lohnunternehmer während der Erntezeit mit der Forderung sofort mit der Arbeit zu beginnen. Und der kann nur mit der Anschaffung immer größerer Maschinen die Nachfrage bedienen...

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von jkoerner ()