Offer: Lipizzaner Wallach, 9 Jahre, 1,60m Stockmaß New

  • Schwieriger, hoch interessanter Lipizzaner Wallach.


    Entweder 9 von 10 geben das Autofahren auf oder ich gebe es auf

    dieses Pferd als Einspänner-Kutschpferd weiter anzulernen, habe ich entschlossen.

    Da mit ersterem Entgegenkommen nicht zu rechnen ist, steht mein Pferd zum

    Verkauf.


    Es kann sein, dass er in Ungarn bei minimalem Futter (sehr jung) höchste Leistung bringen

    musste u.s.w., also sauer gearbeitet ist, mit dem Menschen abgeschlossen hat.

    Es kann sein, dass er merkt, dass er meinen Erwartungen nicht gerecht werden kann,

    (hatte schon einmal ein Pferd welches so etwas vermuten ließ), evtl. weil er als

    Fohlen in einem engen Stall gehalten worden ist und nicht genügend Lunge u.s.w.

    ausbilden könnte.


    Er weigert sich Last zu ziehen, mit unheimlicher Schlauheit, und so, dass es gerade

    nicht eskaliert und niemand zu Schaden kommt. ---


    Dieses Pferd, wenn ich es von der Weide holen wollte, hat auf die kreativste

    Weise mich eingeladen in seine Wallachherde zu kommen, bei ihnen zu bleiben.

    Sozusagen: "Lass die Menschen. Komm zu uns Pferden, ist besser hier." ---


    Es hat nie mit der Hufe gedroht oder vergleichbares. Es ordnet sich dem

    Menschen unter, macht alles mit, aber nur bis zu einem gewissen Grat.

    In der Herde verhält es sich aktiv und hervorragend!

    Also es kann sein, dass es für jemanden das optimale Freizeitpferd ist,

    aber ein Arbeitspferd wird es wohl kaum werden.


    Beim Reiten tut er sich schwer, als sei er 3 Jahre nicht geritten, wird aber

    nicht gefährlich unkontrolliert, eben nur wenig durchlässig,

    wie man wohl sagt.

    2500

Comments 2

  • Hei das ist ein Fall für Gut Aiderbichl, die arbeiten mit Pferden nämlich nicht! Biete ihn mal in Henndorf A an, in D in Deggendorf oder an den Osterseen Iffeldorf südlich von München

  • Ergänzung:

    Mit Eignung als Kutschpferd meine ich verantwortbares Fahren im heutigen

    Straßenverkehr.

    Und das ist etwas anderes als noch vor 50 Jahren.


    Heute wird man von den Autobewußten als Geisterfahrer wahrgenommen.


    Wie mir kürzlich ein Jäger sagte: 8 Rehe durfte ich letztes Jahr schießen,

    statt sie zu schießen habe ich 10 vom Straßenrand aufgehoben.

    Da hat der Mann studieren müssen, welches Tier man schießen soll und

    wo man es treffen soll und nun kommen ihm die Autofahrer zuvor, ----

    Nach dem Zufallsprinzip (Pech gehabt) werden sie auf die grausamste Weise

    verletzt und verenden über Minuten Stunden Tage.

    Wer da meint den Autos auch noch Wölfe vorzuwerfen, die wohl dazu noch

    vorzugsweise an Straßen und Bahnlinien nach Nahrung suchen,

    der weiß nicht welche Stunde geschlagen hat/ in welcher Zeit wir leben.

    Tierschützer sollten für Tiergehege (Reservate) sein und die letzten Wildtiere von ihren verbliebenen "Verkehrsinseln" retten, in den stark besiedelten Regionen.

    Das ist zeitgemäßer Tierschutz, oder, wie ich, zurück zu Arbeitstrabgeschwindigkeit

    13 km/h. Alles was schneller ist ist sowieso entweder Flucht, Jagd oder das

    Training/Spiel zur Vorbereitung dafür, lehrt uns die Tierwelt.


    Cuxhaven hat wohl nicht einmal halb so viel Autoverkehr wie NRW, da als Halbinsel

    sozusagen eine Sackgasse, und dennoch... .


    Da ist folglich ein für die Straßen geeignetes Pferd, als Einspänner, die Ausnahme,

    wie auch ein Pferd der Berittenen Polizei.


    p.s. Wenn man nun Wild etwas mit Kindern gleichsetzt, kommt man in`s Grübeln

    wer und wie diese heute gezähmt(erzogen) werden.