Biete: Konzept für ein durchdachtes Selbstbau-Weidezelt

  • Hier biete ich mein Konzept zum Eigenbau eines Weidezeltes /

    leichter und schnell auf und abbaubarer Weideunterstand/

    Offenstall.


    Das Konzept beinhaltet im wesentlichen kommentierte Fotos

    des von mir gebauten Weidezeltes. Zum Angebot gehört eine

    Telefonberatung von bis zu einer Stunde.


    Es handelt sich um meine Reaktion auf folgende Problematik:


    Problematik Weidezeltangebote

    Von zwei Kaufversuchen eines Weidezeltes, großer Anbieter,

    abgeschreckt,

    (Sie geben eine Wandstärke von 1,9mm an, berechnen ihre

    Statik mit 1,5mm und erlauben sich eine reale Wandstärke

    von 1,2 bis 1,5mm als akzeptable Toleranz zu bezeichnen,

    was m.E. die Knickfestigkeit halbiert. Kann man da den

    anderen Angaben betreffend Planenstärke, Haltbarkeit u.s.w.

    noch Glauben schenken?), habe ich eines ausgedacht

    und selber gebaut.


    Ein wichtiger Grund kam von Anfang an dazu. Ich wollte das

    Regenwasser für die Pferde nutzen.

    Bei einer Jahresregenmenge von angenommen 300mm,

    also 300L/qm wären das bei 45qm ca.13,5qbm Wasser/Jahr,

    13,5To die man nicht kaufen und ran schleppen muss.

    Dann kam die Überlegung Stabilität b.z.w. Haltbarkeit/

    Nachhaltigkeit und Sicherheit.

    Jagen Pferde sich gegen die Plane und deren Stützröhrchen,

    können sie das ganze Zelt abreißen und im ungünstigsten

    Fall sich darin verwickeln, die Plane auf die Nase gepresst,

    dass sie ersticken. Zudem sind Pferde keine Höhlenbewohner,

    lieben viel Licht und Luft. Es gibt nicht so schnell

    Matschflächen neben dem Zelt.

    Auch holen sie sich, von ihrer Natur her, ihre Sicherheit durch

    360 Grat Beobachtung des Umfeldes, was man an der Art von

    Augen und Ohren schon gut erkennt. Sie bevorzugen Orte mit

    ausreichenden Fluchtwegen. Von mehr natürlicher Selbstver-

    antwortung erhoffe ich mir mehr Bewegungsfreude in Kopf

    und Bein.

    Ich mag es nicht sehen, wenn ein Pferd den ganzen Tag nur

    steht, gleich ob in der Box oder auf der Weide.

    Kürzlich habe ich mir von einem erfahrenen Pferdehalter

    sagen lassen, dass besonders bei Schnee und Frost,

    im Wechsel mit Tauwetter, man um eine Aufstallung der

    Pferde, in dieser Region, nicht umhin kommt, da sie z.B.

    den Huf in ein gefrorenes Trittloch setzen können und

    wenn sie sich plötzlich wenden, sich das Beim abdrehen.

    Dieses Weidezelt kann man, für den Fall, einfach in eine

    geschlossene stabile Pferdebox verwandeln.

    Materialkosten sind etwa gleich mit einem einfachen/

    günstigen Weidezelt.

    Dach und Teile der Wände sind durchsichtig, der Boden

    aufgeschütteter Sand.

    Sinn des Weidezeltes ist nicht mehr als einen trockenen,

    Wind und Wetter geschützten, möglichst hellen Platz,

    dem Pferd anzubieten, dessen Bild sich einigermaßen

    in die Landschaft fügt.

    Gibt es keine Schattenbäume sollte das Dach nicht

    oder nur teils aus durchsichtigem Material sein.

    Die ehemaligen Steppenbewohner, schätzen einen

    trockenen Sandboden auf feuchten Wiesen.

    Der kann das Pferd, wie uns das Handtuch, trocknen

    und reinigen und ist ein idealer Schlafplatz,

    weil er sich dem Körper anpasst. Krankheiten wie

    z.B. Strahlfäule wird damit auch vorgebeugt.


    Ziel: Das Pferd fühlt sich wohl, seine Gesundheit

    wird gefördert, es nimmt den Unterstand an,

    wird selbst aktiver. Regenwasser wird in die

    Pferdetränke geleitet. Und der Unterstand wird

    noch als Weidezelt akzeptiert und ist somit

    häufig toleriert b.z.w. genehmigungsfrei.

    Kosten bleiben im Rahmen.

    150€